Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Querlage

Frage: Querlage

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Hallo, ich bin jetzt 34+6 SSW und mein Baby liegt seit ca. 2-3 Wochen in Querlage. Gerade auf der linken Seite neben dem Nabel, wo der Kopf liegt, spüre ich zeitweise einen oberflächlichen Schmerz, wie wenn die Haut stark gedehnt wird. Jetzt habe ich von der Gefahr der Uterusruptur unter der Geburt gelesen. Klar, wenn der Kleine so liegen bleibt, wird es ein Kaiserschnitt. Aber besteht die Gefahr der Uterusruptur eigentlich auch vor der Geburt während der restlichen Schwangerschaft, z.b. durch Überdehnung? Oder kann die Gebärmutter auch reißen, falls sich das Kind jetzt doch noch drehen sollte? Was gibt es für Gründe, warum das Baby sich gegen Ende der Schwangerschaft noch aus der bequemen Schädellage zurückdreht in die unbequeme Querlage??? Liebe Grüße Josefine1978


Dr. med. Vincenzo Bluni

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Liebe Josefine, 1.die Hauptgründe für eine solche Lage sind anatomische des mütterlichen Beckens. 2. bei einer Schwangerschaft/Geburt nach einem oder mehreren Kaiserschnitten ergeben sich besondere Risikenn im wesentlichen durch die mögliche Ruptur der Gebärmutter. Dieses kann während der Gravidität (sehr selten) als auch unter der Geburt eintreten. Man spricht von einer kompletten Ruptur, wenn es zur Zerreißung des Bauchfells über der Gebärmutter (viszerales Peritoneum) mit mit teilweisem Vorfall fetaler Anteile in die Bauchhöhle kommt. Dies bringt eine akute Gefährdung von Mutter und Kind mit sich. Geht die Naht ein wenig auseinander (Nahtdehiszenz), kann dieses ohne Symptome verlaufen. Die Ruptur der Gebärmutter noch während der Schwangerschaft bei regelmäßiger Wehentätigkeit ist offensichtlich so selten, dass es hierzu keine Zahlen in der Literatur gibt, auch wenn die Anzahl der Kaiserschnitte deutlich zugenommen hat. Ein Auseinanderweichen der Naht findet sich 1,8-5,5% der Fälle bei Zustand nach zwei oder mehr Kaiserschnitten. Eine Narbenruptur fand sich nach einmaligem KS in 0,69%. VB


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