Sabsele
Guten Morgen Herr Doktor, vielen Dank für die Beantwortung meiner gestrigen Frage zum Thema Ureaplasmen- Infektion. Bitte entschuldigen Sie, dass ich nochmal nachhake, dieses Thema beschäftigt mich einfach sehr! Die Bakterien sind wohl noch massig vorhanden, da ich Diese in der Ss nicht geschafft habe wegzubehandeln. Beschwerden habe ich aktuell keine, hatte aber auch nie wirklich welche in der Ss. Es war eher ein Zufallsbefund! Meine damalige Gyn meinte, schlimme Sache, sie müssen unbedingt wegbehandelt werden. Der Chefarzt nach der Entbindung sagte, diese Bakterien wären halb so wild und mein neuer FA möchte vor einer erneuten Ss nochmals mit Antibiotika therapieren. (Obwohl damals einige trotz Antibiogram nicht angeschlagen haben!!) Ich möchte nicht wieder unnötig Antibiotika nehmen wenn die Biester so resistent sind, aber natürlich auch eine erneute SS in keinster Weise gefährden. Haben Sie Erfahrung mit diesen Keimen? Und eine Einschätzung über das beste Vorgehen bzw eine erneute SS mit Ureaplasmen? Vielen Dank und einen schönen Tag!
Guten Tag, das Problem mit Ureaplasmen besteht oft darin, dass diese "Biester" gegen die gängigen Antibiotika resistent sind. Ich bin kein Freund von unnötigen Antibiotikatherapie; genau das schafft nämlich die ganzen Resistenzen. Bei asymptomatischen Patientinnen würde die die prophylaktische Strategie wie gestern erläutert favorisieren. Es ist nicht gesagt, dass die Besiedelung in der Scheide auch zu Problemen führt. In meinen Augen wird das oft nicht ganz richtig interpretiert. Eine Besiedelung mit Bakterien in der Scheide (oft Zufallsbefunde) stellt kein Infektionsgeschehen dar und muss auch nicht zwingend behandelt werden; erst rechts nicht mit mehreren Antibiotika. Alles Gute wünscht Ihnen. Dr. Christian Karle
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