Mitglied inaktiv
Hallo, ich war gestern beim Wehenbelastungstest da die Ärzte letzte Woche bei der Doppler- Untersuchung eine leichte UNterversorgung des Kindes festgestellt haben. Der Test war ok- die erneute Doppler- Untersuchung zeigte weder Verbesserung noch Verschlechterung. Nun muss ich nächsten Freitag wieder zum OBT. Meine Frage ist: Woran kann die Unterversorgung liegen? Muss ich mir Sorgen machen, dass mein Kind evetl. krank ist? Meine 2. Frage: Ich hatte ein positives Testergebniss bei Toxoplasmose. Mein Arzt meinte ich wäre Immun dagegen. Muss ich mir da noch Sorgen machen, weil eine Ärztin meinte das Kind werde direkt nach der Geburt am Gehirn darauf untersucht. Und zu guter letzt: Der Arzt meinte, da Mittwoch mein Termin ist, werde man wohl Freitag die Geburt einleiten. Kann ich schon vorher irgendetwas unternehmen um die Geburt auszulösen (zumindest es zu versuchen). Würde mir und dem Kind lieber den Test und die Einleitung ersparen. Vielen Dank schonmal!
liebe Ida, 1. eine solche Unterversorgung nennen wir eine Plazentainsuffizienz. Plazentainsuffizienz bedeutet, dass der Mutterkuchen so verändert ist, , daß er nicht mehr in der Lage ist, das Baby ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff zu versorgen. Dieser Zustand kann sich langsam verschlechtern (chronische Plazentainsuffizienz, z.B. durch verminderte Durchblutung, Strukturveränderungen oder Verstopfung von Blutgefäßen) oder plötzlich auftreten (akute Plazentalösung, z.B. bei vorzeitiger Ablösung des Mutterkuchens von der Gebärmutterwand). Gehäuft findet man diese bei Mehrlingsschwangerschaften; Gestose oder Diabetes der Mutter; untergewichtigen, schlecht ernährten oder rauchenden Müttern; voraus-gegangenen Fruchtbarkeitsstörungen; fieberhaften Infektionen; Blutungen oder Frühgeburtsneigungen während der Schwangerschaft; sowie bei Übertragung des Kindes. 2. man schaut bei der Laboruntersuchung auf Toxoplasmose immer erst nach dem IgG. Wenn dieses negativ ist, heißt das, die Frau hatte nie eine Auseinandersetzung und hat auch keine Immunität. Dann sollte hier in Abständen von etwa 8-12 Wochen dieses nochmals kontrolliert werden. Ist das IgG positiv, hatte die Frau mal eine Auseinandersetzung. Um hier eine frische Infektion auszuschließen, wird dann das IgM bestimmt. Wenn IgM negativ ist, kann die Frau beruhigt sein; sie hätte Immunität und bräuchte dieses weder in der laufenden, noch in einer zukünftigen Schwangerschaft testen lassen. Eine Interpretation etwaiger Laborwerte ist in diesem Zusammenhang nicht möglich. Das kann und sollte immer der betreuende Arzt zusammen mit dem zuständigen Labor, um Missverständnissen vorzubeugen. Wenn also der positive Test eine Immunität bescheinigt, wüßte ich nicht, warum dann nach dem GEhirn des Kindes geschaut werden müsste. 3. das Befürfnis,die Abläufe zu beschleunigen, kennt jeder Gebursthelfer sehr gut, aber leider haben wir bis heute keine patentierten Mittel zur Geburtseinleitung. Die Frau kann es sicher mal in Absprache mit Frauenarzt oder Frauenärztin mit Himbeerblättertee oder Frauenmanteltee versuchen. Das Treppensteigen und sich lieben kann auch ein wenig unterstützend wirken. Ein Wehencocktail sollte am besten im Beisein der Hebamme oder unter klinischen Bedingungen verabreicht werden, da es hierbei doch immer mal zu unerwartet plötzlichen und heftigen Wehen kommen kann. Für die Geburt alles Gute. VB
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