Mitglied inaktiv
Hallo Hr. Dr. Bluni! Ich habe eigentlich eine kurze Frage mit einer etwas längeren Vorgeschichte! Und zwar bin ich nun in der 23. SSW dem Knirps gehts gut und es ist alles zeitgerecht entwickelt. Nur vor 4 Wochen hatte ich nach dem GV starke Blutungen, darauf hin bin ich ins Krankenhaus gekommen...es war aber alles i.o.bis auf Bakterien, dagegen habe ich dann Penecellin genommen. Die Blutungen kommen vom Gebärmutterhals. Daraufhin wurde ich auf Gebärmutterhalskrebs untersucht. HPV Abstrich war negativ und ich habe PAPIII. Da ich bei jeglicher Untersuchung sehr stark blute, sodass man nichts erkennen kann. Bei der letzten Untersuchung(Kolposkopie) habe ich so stark geblutet dass es schon den Stuhl runterlief...aber dann auch schnell wieder vorbei ist. Wird später aus solchen Gründen (Starker Blutung bei Kontakt und Verdacht auf Gebärmutterhalskrebs) ein Kaiserschitt durchgeführtund besteht bei negativen HPV Abstrich überhaupt eine Wahrscheinlichkeit auf Gebärmutterhalskrebs?? Ich habe das irgendwie noch nicht verstanden.. Vielen Dank für Ihre Antwort und sorry für den langen Text!! MFG Tanja
Liebe Tanja, 1. wenn dieses für den Abstrichbefund steht, hieße PAP III, dass der Befund nicht auswertbar ist und wiederholt werden sollte. Ob dieses hier so ist, sollten Sie aber sicher mit Ihrer Frauenärztin besprechen und klären, ob hinter der römischen III ein D steht. 2. bei einem PAP IIID handelt es sich um ein schwer entzündliches Zellbild. Ist hier der Verdacht auf eine mittlere (mäßige) Zellveränderung (Dysplasie) gegeben, sollte die Kontrolle per Kolposkop und zytologisschen Abstrichen in Abständen von 3-6 Monaten, ggf. ergänzt durch eine Biopsie durchgeführt werden. Sofern ein solcher Befund mehr als ein Jahr so bleibt, sollte außerhalb einer Schwangerschaft eine Sanierung (sprich Konisation, in welcher Form auch immer) vorgenommen werden. Dieses entspricht den neuesten Empfehlungen des Berufsverbandes der Frauenärzte und der Arbeitsgemeinschaft Zervixpathologie und Kolposkopie. In der laufenden Schwangerschaft kann es aber dadurch, dass die Zellen in der hormonell veränderten Situation anders erscheinen, schon mal solche Befunde geben. Hierdurch kann die Beurteilung eines solchen Befundes für den Zytologen manchmal schwieriger sein. Eine derartige Situation erfordert dann sicher die engmaschige zytologische Kontrolle und eventuelle Reaktion. In manchen Fällen normalisiert sich ein solcher Abstrich, dennoch kann er sich gerade in der Schwangerschaft auch mal unter dem hormonellen Einfluss verschlechtern. Eine weiterführende Diagnostik sollte bei einem solchen Abstrichbefund in der Schwangerschaft durch eine entsprechend kompetente Stelle erfolgen, um eben bestimmt Dinge (Veränderungen in der Tiefe)auszuschließen und entscheiden zu können, was man zu tun hat. Hierzu gibt es so genannte Dysplasiezentren. Deren Adressen sind unter der Internetadresse http://www.dysplasiezentren.de/ abrufbar. Hier kann es dann sinnvoll sein – sofern nichts anderes entschieden wird, alle 4 Wochen eine Kontrolle des Abstrichs durchzuführen. In einigen Fällen wird man zumindest um die Gewebeentnahme (Biopsie) nicht herum kommen. Eine Konisation (die Ausschneidung eines Gewebekegels am Muttermund) ist in der Schwangerschaft nur selten erforderlich, würde aber nicht bedeuten, dass die Schwangerschaft nicht weiter ausgetragen werden kann. 3. ein Kaiserschnitt wird aus diesem Gründen meist nicht notwendig. VB
Mitglied inaktiv
Damit das Kind möglichst reif ist und keine größeren Atemprobleme hat (die bei einem Kaiserschnitt sowieso vermehrt auftreten!)sollte die Operation möglichst in Terminnähe gamacht werden. Bei einer Spontangeburt könntest Du Dir den Termin ja auch nicht aussuchen!
Mitglied inaktiv
Hi! Ich wollte nur wissen, ob aus solchen medizinischen Gründen später zu einem Kaiserschnitt geraten wird..Und ob es, wenn es auf natürliche Weise zu Welt kommen würde, es irgendwelche Probleme geben könnte da ich ja wie oben im Text beschrieben, immer sehr, sehr stark blute...Das ein Kaiserschnitt in Terminnähe gemacht wird ist mir schon klar.
Mitglied inaktiv
Sorry, meine Antwort hat zu einem ganz anderen Text gehört....
Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Bluni! Vielen Dank für Ihre umfangreiche Antwort! Im Krankenhaus wurden letzte Woche wieder Abstriche entnommen, den Befund werde ich wohl am Donnerstag erhalten... Ich werde sehen und mit meinem Arzt besprechen, was dann weiter zu tun ist! Es ist nicht grad eine schöne Situation in der Schwangerschaft mit dem Thema Gebärmutterhalskrebs konfrontiert zu werden... Aber ich bin bester Dinge und gehe davon aus, dass bei mir dieser Umstand durch meine hormonelle Umstellung kommt! Einem bleibt eh nichts anders übrig, als zu hoffen! Danke nochmal und einen schönen Tag noch! MFG Tanja
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