Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Bluni, ich habe, mal wieder, ein paar Fragen an Sie. Einmal zur Gewichtszunahme in der Schwangerschaft, und zwar bin ich heute in die 33. SSW gestartet und habe bis jetzt erst 7,5 kg zugenommen. Eine Arbeitskollegin hat mir jetzt gesagt das es gefährlich für das baby ist?! Meine Ärztin hat bis jetzt noch nichts dazu gesagt, aber ich habe auch ein beachtliches Startgewicht mitgebracht. Gleicht das dann die Gewichtszunahme wieder aus???? Und wieviel kg "sollte" man überhaupt zunehmen???? So, als nächstes habe ich eine Frage zu Beckenproblemen. Ich habe nämlich trotz meines Übergewichts ein kleines Becken und seit der 24. SSW immer dollere Schmerzen. Mittlerweile ist es so heftig das ich keine 30 min. in der gleichen Haltung bleiben kann weil es so weh tut und es knackt und knirscht ganz laut wenn ich mich bewege. In den Büchern die ich gelesen habe steht das Schmerzen normal sind, aber so?? Ich will meine Ärztin ja auch nicht wegen jedem Pups aufsuchen, aber was meinen Sie dazu? So das war jetzt lang... Vielen Dank schon mal, Grüße Sam
hallo Sam, 1.die empfohlene Gewichtszunahme in der Schwangerschaft richtet sich vor allem nach dem Body-Mass-Index (=BMI=Körpergewicht geteilt durch (Länge in Metern zum Quadrat) ) der Schwangeren vor Beginn der Schwangerschaft. Denn dieser gibt am besten Auskunft über die individuelle Gewichtssituation: Wenn er in etwa bei 25 liegt, würde man von Normgewicht sprechen. Ist er 19 und kleiner, liegt ein Untergewicht vor. BMI (kg/m2) vor der Schwangerschaft und empfohlene Gesamtzunahme(kg): niedrig (kleiner 19)) 12,5-18 normal (19-25) 11,5-16 hoch (größer 26) 7-11,5 Der Zeitpunkt dieser Gewichtszunahme, kann schon mal variieren. Erfahrungsgemäß findet diese aber meist nicht vor dem 2. Schwangerschaftsdrittel statt. Nimmt die Schwangere weniger zu ist dieses zunächst nicht zu beanstanden. Aber, auch ein Untergewicht kann mit Schwierigkeiten für das Entstehen einer Schwangerschaft und Problemen im Schwangerschaftsverlauf verbunden sein. Deshalb sollte die Schwangere nicht kontinuierlich Gewicht verlieren – von dem ein oder anderen Kilo zwischendurch oder zu Beginn der Schwangerschaft mal abgesehen. Welche Probleme können sich nun bei der Schwangeren, dem Kind und dem Schwangerschaftsverlauf eventuell ergeben, wenn ein Übergewicht vorliegt? Wenn es deutlich mehr ist, dann zeigen Untersuchungen, dass sich mehr Risiken hinsichtlich schwangerschaftsspezifischer Erkrankungen wie Gestose, Diabetes und Problemen unter der Geburt ergeben können. Zeigt sich bei der Schwangeren ein Übergewicht, sollte man ihr empfehlen, sich hinsichtlich der Gewichtszunahme an die oben gemachten Angaben zu orientieren. Sie sollte allerdings nicht gezielt Gewicht verlieren oder gar Diäten durchführen. 2.derartige Beschwerden in den Gelenken/im knöchernen Beckenbereich (der Ausschluss anderer Ursachen vorausgesetzt !)sind in aller Regel durch die Auflockerung des gesamten Bandapparates bedingt, die wiederum Folge der hormonellen Veränderungen in d. Schwangerschaft sind. Und hiervon können neben der Wirbelsäule, der Schambein (Symphyse) auch die Gelenke des Beckens betroffen sein. Selten können es auch mal Entzündungen, z.B. im Ileo-Sakral-Gelenk sein. In Absprache mit dem FA u. evt. einem Orthopäden kann hier über Maßnahmen wie Wärmebehandlung, Krankengymnastik und Schwimmen zur Stärkung und Entspannung der Muskulatur gesprochen werden. In einigen Fällen muss man gar auch mal ein Schmerzmittel dazugeben. Wie gesagt, kann es nicht nur in der Schwangerschaft, sondern auch später im Wochenbett durch hormonelle Einflüsse zu einer verstärkten Beweglichkeit - in gewissen Grenzen - in den Ileosakralgelenken (Gelenke zwischen Darmbein und Kreuzbein) und den beiden Schambeinästen kommen. Diese Lockerung des Beckenringes kann den Abstand zwischen der Hinterkante des Schambeines und der Oberkante des Kreuzbeines um bis zu 1 cm vergrößern. Das Steißbein kann unter Geburt zusätzlich um ca. 2 cm nach hinten ausweichen. Dieses hinterlässt normalerweise keine Folgen. Falls die Schmerzen in schwacher Form weiterbestehen würden, kann man entsprechende Maßnahmen (Physiotherapie, Manuelle Therapie) ergreifen. Für eine Folgeschwangerschaft sind keine besonderen Maßnahmen zu ergreifen. VB
Mitglied inaktiv
morgen, ich bin zwar kein arzt aber meiner meinung nach ist es so,das wenn man übergewichtig ist,eh nicht so viel zunimmt als eine frau mit 60 kg.meine bekannte wog vor der schwangerschaft 125 kg und hat in der schwangerschaft nur 5 kg zugenommen und einen völlig normalen sohn zur welt gebracht. also,nicht verrückt machen lassen. lisa
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