Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Gebärmutterhalsentzündung und Ringelröteln

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Frage: Gebärmutterhalsentzündung und Ringelröteln

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Hallo Herr Dr. Bluni, ich bin mal wieder voller Sorge und Fragen. Die erste Frage geht um meine Gebärmutterhalsentzündung die mein FA gestern festgestellt hatte. Ich muss jetzt ein Penecillin (Amoxi 1000) für 4 Tage nehmen. Wie lange halten denn die Schmierblutungen an? Ist das normal, das die auch etwas helleres Blut haben? Ist das sehr gefährlich fürs Baby, da ich erst ende der 7. SSW bin, muss man da von einer bestehenden Gefahr für eine Fehlgeburt ausgehen? Die Entzündung ist eigentlich relativ früh erkannt worden, da ich noch am Montag beim Doc. war und da war alles in Ordnung - und gestern war Donnerstag. Die nächste Frage geht um Ringelröteln, da wir Kontakt mit einem "infizierten" Kind hatten, wurde vorsorglich Blut abgenommen. Dabei raus kam, das ich zur Zeit keine Ringelröteln durchmache und Antikörper habe. Kann ich dann ruhig Kontakt mit Ringelrötelnpersonen haben, oder sollte ich trotzdem meinen Sohn aus dem Kindergarten lassen, wenn eine akute "Epedemie" rum geht? Sorry, das war sehr lang, aber für mich sehr wichtig. Vielen Dank im Voraus für Ihre Antworten. GLG Mely


Dr. med. Vincenzo Bluni

Dr. med. Vincenzo Bluni

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hallo Mely, sofern die Entzündung entsprechend behandelt wird, sollte die Schwangere sicher erst mala beruhigt sein. Ob die Blutung daher rührt, kann man aber so ohne weiteres nicht sagen. Auch wenn eine solche Blutung immer ein Warnzeichen ist und ein Hinweis für Fehlgeburtsbestrebungen, ist diese nicht immer mit einer solchen gleichzusetzen oder endet in einer solchen. Die Ursache ist nicht immer eindeutig. Hier können hormonelle Gründe oder plötzliche Blutungen zwischen der Eihaut und der Gebärmutter die Ursache sein. Es kann aber auch nur vom Muttermund her bluten. Man würde den Befund kontrollieren und sofern nach der Beurteilung des behandelnden Frauenarztes oder Frauenärztin sonst alles ok ist, würde man in der frühen Schwangerschaft der Frau raten, sich zu schonen, prophylaktisch Magnesium einzunehmen und bei Verdacht auf Gelbkörpermangel würde man vielleicht ein entsprechendes Präparat verordnen. Mehr kann man in dieser Situation meist nicht machen. Bei vorliegender Immunität gegen die Ringelröteln hält diese erfahrungsgemäß lebenslang an. Die Schwangere kann sich damit nicht mehr anstecken und ihr ungeborenes Kind gefährden. VB


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