Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Gebärmutterhals

Frage: Gebärmutterhals

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Hallo, Ich bin in der 28SSW, habe im Dezember 2002 einen Sohn 4 Wochen zufrüh wegen leichter Gewebeschwäche (und somit Frühwehen) entbunden. Mein gebärmutterhals ist im Moment 3,3 cm lang und fest zu. Mein FA hat mir gesagt dass ich einen harten bauch so 4-5 mal am tag bekommen kann und mir erst Sorgen machen muss wenn ich das gefühl bekomme, dass mein bauch nach unten drückt. Ist es auch ein problem wenn ich mal einen Tag habe wo ich bis zu 7 mal einen harten Bauch bekomme und dann wieder nur 4-5 mal? Wenn der Bauch nacxh unten drückt, kann ich das z.b. auch im Spiegel sehen? ich mjach mir einfach furchtbar Gedanken dass ich wieder zuu früh entbinde müsste. Wie kann ich dem im allgemeinen vorbeiugen? ich nehme 2mal Magnesium und 3mal duphaston. danke Nadine


Dr. med. Vincenzo Bluni

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liebe Nadine, die Vorgeschichte stellt sicher ein erhöhtes Risiko für das erneute Auftreten vorzeitiger Wehen inklusive der Frühgeburtlichkeit dar, wobei man dieses zahlenmäßig nicht allgemein gültig benennen kann. Wichtig bei einer Folgeschwangerschaft ist sicher neben der ausreichenden Aufklärung und Information durch den behandelnden Frauenarzt oder Frauenärztin auch das Gespräch über mögliche und sinnvolle Präventivmaßnahmen & Diagnostik: Dazu gehören die Ausschaltung von Risikofaktoren wie Rauchen; Ausschluss bakterieller Besiedlungen der Scheide, ph-Wert-Kontrollen, die prophylaktische Einnahme von Magnesium und der frühzeitige Ausschluss einer vorzeitigen Wehentätigkeit und eine Verkürzung des Gebärmutterhalses (gemessen im vaginalen Ultraschall). Die Erfahrung lehrt, dass die Schwangerschaften völlig unterschiedlich verlaufen, mit eben völlig neuen und auch unterschiedlichen Erfahrungen bei bestimmten körperlichen Veränderungen. Ab dem 5./6. Monat können es schon mal leichte Kontraktionen sein ein Zusamenziehen der Gebärmutter mit Verhärtung des Bauches die infolge der kindlichen Aktivität hervorgerufen werden oder zum Beispiel durch zuviel Stress. Hier sind es dann aber keine vorzeitigen Wehen, die sich auf den Muttermund auswirken. Und diese haben auch keine negativen Auswirkungen auf das Kind. Ob es aber vielleich doch Verhärtungen sind, die eine Bedeutung haben und die vielleicht doch vorzeitigen Wehen entsprechen kann nur der behandelnde Frauenarzt oder Frauenärztin beurteilen. Bei nur leichten Verhärtungen sind die Ruhe und die Magnesiumeinnahme sicher sehr sinnvoll. VB


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