Mitglied inaktiv
Hallo, ich bin zwar nicht schwanger, habe aber vor 11 Mon. ein Frühchen (30+5 SSW) bekommen. Eingeleitet wurde aufgrund von Fruchtwasserverlust und einer starken Entzündung. -Mitte Jan. wurde dann eine Entzündung festgestellt und vaginal behandelt - nach einer Woche hatte ich irgendwie einen starken druck nach unten (Verkürzung Gebärmutterhals auf 2 cm) Kopf drückte auf den Gebärmutterhals - Einsatz eines Ringes + Schonung, Wehen wurden nicht festgestellt. - Nach 5 Tagen bin ich aufgrund von Fruchtwasserverlust ins Krankenhaus gefahren und 1 Tag später hat man meinen Sohn geholt. Mein Bauch wurde während der letzten 4 Wochen vor der Geburt immer wieder hart. War aber nie aufzuzeichnen. Meine Frage: Kann man bei dem Verlauf schon herausfinden, woran die Frühgeburt gelegen hat und wie groß das Risiko einer weiteren Frühgeburt ist? Nur zur Info; Ich bin selber ein Frühchen (4 Wochen zur früh). Vielen Dank und "Fröhliche Weihnachten" Naty
liebe Naty, 1. die Vorgeschichte stellt sicher ein erhöhtes Risiko für das erneute Auftreten vorzeitiger Wehen inklusive der Frühgeburtlichkeit dar, wobei man dieses zahlenmäßig nicht allgemein gültig benennen kann. Wichtig bei einer Folgeschwangerschaft ist sicher neben der ausreichenden Aufklärung und Information durch den behandelnden Frauenarzt oder Frauenärztin auch das Gespräch über mögliche und sinnvolle Präventivmaßnahmen & Diagnostik: Dazu gehören die Ausschaltung von Risikofaktoren wie Rauchen; Ausschluss bakterieller Besiedlungen der Scheide, ph-Wert-Kontrollen, die prophylaktische Einnahme von Magnesium und der frühzeitige Ausschluss einer vorzeitigen Wehentätigkeit und eine Verkürzung des Gebärmutterhalses gemessen im vaginalen Ultraschall. Das Ganze dann ggf. abgestimmt mit einem Perinatalzentrum, wenn wieder frühzeitig Wehen eintreten. 2. aus dem Verlauf lässt sich so nicht ableiten,was letztlich die Ursache war. 3. Hinsichtlich einer Frühgeburt unterscheiden wir Risikofaktoren auf Grund der persönlichen Vorgeschichte (Anamnese) und auf Grund von klinischen Faktoren: 1.persönliche Faktoren aus der Vorgeschichte die mit einem erhöhten Frühgeburtsrisiko einhergehen: mütterliches Alter (< 17 Jahre; > 35 Jahre) niedriger Body-Mass-Index (< 19.8 kg /m2) Ethnik (afro-amerikanische Rassen) vorangegangene Frühgeburt(en) niedriger sozioökonomischer Status Rauchen/Drogenkonsum Stehende Tätigkeit mütterliche Erkrankungen 2.Klinische Faktoren laufenden Schwangerschaft, die mit einem erhöhten Frühgeburtsrisiko einhergehen: Mehr als 6 Kontraktionen > 6 /h Muttermundsweite > 3 cm Verkürzung des Gebärmutterhalses um > 80 % oder weniger als 2,5 cm Blasensprung Blutungen Gebärmutteranomalien Infektion/ bakterielle Besiedlung mütterliche Erkrankungen Mehrlingsschwangerschaft Kindliche Anomalien Plazenta praevia vorzeitige Plazentalösung Vielen Dank für Ihre lieben Weihnachtsgrüße. Auch Ihnen und Ihrer Familie wünsche ich ein besinnliches und schönes Weihnachtsfest. VB VB
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