Sehr geehrter Herr Doktor,  ich habe eine Frage bezüglich meiner bisherigen Anti-D-Behandlungen und möglicher Auswirkungen auf eine zukünftige Schwangerschaft. Ich war im Oktober schwanger und hatte am 9. Oktober Blutungen, woraufhin ich eine Anti-D-Spritze erhalten habe. Danach hatte ich weiterhin über längere Zeit Blutungen, teilweise sehr stark mit Koageln. Am 19. November wurde aufgrund der anhaltenden Blutungen eine Notfall-Saugkürettage durchgeführt. Im Spital wurde ich lediglich gefragt, wann ich die letzte Anti-D-Spritze erhalten hatte, und man sagte mir, dass diese ausreichend sei. Zusätzlich wurde erwähnt, dass der Antikörpersuchtest positiv gewesen sei. Meine Fragen dazu: Hätte ich nach der Kürettage im November erneut eine Anti-D-Spritze erhalten sollen? War der Schutz durch die Spritze vom 9. Oktober zu diesem Zeitpunkt noch ausreichend? Im letzten Monat hatte ich zudem eine biochemische Schwangerschaft, bei der ich sofort Blutungen bekam und erneut eine Anti-D-Spritze erhalten habe. Da mein Kinderwunsch sehr groß ist, mache ich mir Sorgen, ob in der Vergangenheit etwas nicht optimal verlaufen sein könnte und ob dadurch Risiken oder Komplikationen für eine zukünftige Schwangerschaft entstehen könnten. Ich wäre Ihnen sehr dankbar für eine Einschätzung, ob die bisherigen Maßnahmen ausreichend waren und ob aus Ihrer Sicht weitere Abklärungen notwendig sind. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.