Mitglied inaktiv
hallo dr.bluni ich verfolge nun schon seid längerer zeit mit grossem interesse dieses forum.manche fragen und antworten sind sehr hilfreich und informativ.allerdings ahbe ich auch mehr mals gelesen, auf schon etwas länger her,seiten über kaiserschnitt und die damit verbundenen risiken.wie z.b. trombosen oder lungenembolie.nun wollte ich mal nachfragen,ob das risiko danach denn tatsächlich so gross ist,und was man vorher dagegen tun kann,mir sagte mal eine hebamme zu diesem thema,eine embolie ist wie ein blitz aus dem himmel.ist das richtig so?da müsste ja jede frau todes angst haben ,bevor sie in den op.geht??ist jede frau davor gefährdet oder nur aufgrund irgendwelcher vorgeschichten,genetisch...oder erkrankungen?auf ihre meinung sehr wartend liebe grüsse,petra
hallo Petra, man rechnet damit, dass die Schwangerschaft das Risiko für thromboembolische Ereignisse auf 1:1000 - 1:2000 erhöht. Insgesamt beträgt die Inzidenz tödlicher Lungenembolien in der Schwangerschaft 0,001 bis 0,0045%. Wichtig dabei ist, dass diese Inzidenz im Wochenbett noch vier- bis fünfmal so hoch ist wie während der Schwangerschaft. Ein Kaiserschnitt erhöht das Thromboserisiko und damit auch das Embolierisiko um etwa den Faktor 2,5-5. Es ist also ein sehr seltenes Ereignis, auch wenn thromboembolische Komplikationen sicher einen Großteil der Ursachen für Todesfälle in der Schwangerschaft/Geburt und im Wochenbett ausmachen. Die Schwangere,auch ohne Risiko für ein solches Ereignis sollte unabhängig davon viel trinken und sich ausreichend bewegen, jedoch müssen nicht alle Schwangeren deshalb KOmpressionsstrümpfe tragen. VB
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