Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

Frage zu Homöopathischen mitel

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Frage: Frage zu Homöopathischen mitel

Mitglied inaktiv

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Hallo! Bin seit ein paar tagen erkältet ( schnupfen, halsschmerzen) Seit heute nacht habe ich ein starkes Kratzen im hals und Husten. Nun meine Frage: kann ich das homöopat. Mittel TONSIPRET (zum zergehenlassen im Mund) einnehmen? Bin in der 8.schwangerschaftswoche. Und wie ist das mit Bromhexin-Tropfen und Aspirin??? Vielen Fank im Voraus für Ihre Antwort


Dr. med. Vincenzo Bluni

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hallo, für alternative Heilmittel wie Homöopathika liegen kaum systematische Untersuchungen zu ihrer Verträglichkeit in der Schwangerschaft & Stillzeit vor. Allerdings gibt es keine Fallberichte über ungewöhnliche Reaktionen der Ungeborenen & Neugeborenen, wenn die empfohlene Dosis eingehalten wurde. Es sollte die therapeutischen Dosen eingehalten werden und nichtalkoholische Zubereitungen sind, falls möglich, vorzuziehen. Zu besagtem Präparat kann ich so aber nichts sagen. ASS sollte möglichst nicht angewandt werden. Je nach Ausprägung der Erkältung/Grippe/Entzündung der Nebenhöhlen, sollte der Hausarzt oder HNO-Arzt entscheiden, ob nur symptomatische Massnahmen ausreichen, oder ob man vielleicht doch mehr machen muss und vielleicht auch ein Antibiotikum verabreichen sollte. Und dieses ist dann auch problemlos möglich. Man muss also hier nicht nur zuschauen und zuwarten. Eine Erkältung; Entzündung der Nasennebenhöhlen, eine Grippe oder auch eine Bronchitis stellen in der Schwangerschaft keine Gefahr für das Kind dar. Es gilt dann zwar die Devise, dass während der Schwangerschaft möglichst keine Medikamente eingenommen werden sollten, aber bei leichteren Beschwerden muß man diese nicht unbedingt unbehandelt lassen. Mit Hilfe der sogenannten "Hausmittelchen" oder einer kleinen Gruppe bewährter Medikamente lassen sich häufige Gesundheitsstörungen während der Schwangerschaft manchmal gut in Griff bekommen. Fragen Sie zu bewährten Hausmitteln gegen leichte Beschwerden auch Ihre Hebamme und Ihren Hausarzt. Vor jeglicher Medikamenteneinnahme sollte jedoch ein Arzt konsultiert werden, um auszuschließen, dass eine Situation vorliegt, die eben mehr als nur ein Hausmittelchen erfordert. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr viel trinken ist bei allen Arten von Atemwegsinfektionen besonders wichtig. Hier empfiehlt sich zum Beispiel warmer Tee oder heisse eine Zitrone . Nach dem 3. Schwangerschaftsmonat sind in Ausnahmefällen bei besonders quälendem, trockenem Husten codeinhaltige Präparate kurzzeitig einsetzbar. Die Einnahme sollte aber immer mit dem behandelnden Arzt/Ärtzin abgeklärt werden. Bei anderen Substanzen, die vielfach zur Anwendung empfohlen werden, ist vor allem in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft Vorsicht geboten. Auch Inhalationen z.B. mit ätherischen Ölen und Säfte auf pflanzlicher Basis sind meistens erlaubt. Inhalationen, v.a. mit solehaltigen Substanzen lösen auch das Sekret in den Nebenhöhlen und können somit den Schnupfen lindern. Der Hustenreiz selbst läßt sich schon oft mit Eukalyptus-Bonbons, die in den üblichen Mengen unbedenklich sind, beseitigen. Bei bronchitischen Beschwerden gibt es als Hausmittel sind beispielsweise Kartoffelwickel. Diese werden nach dem Kochen zerstampft und dann noch warm in einem Baumwolltuch auf die Brust gelegt. Ähnlich funktionieren Quarkwickel. VB


Mitglied inaktiv

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Hallo, ich habe auch am Anfang mit einer Erkältung zu kämpfen gehabt und dann meine Hebamme gefragt, diese hat mir ein Schüsslersalz empfohlen das auf die Symptome abgestimmt war. Ich war sehr skeptisch ob dieses denn helfen würde,aber nach 4 Tagen hatte ich keine Erkältung und Beschwerden mehr.Hätte ich diese nicht ausprobiert,ich hätte es nicht geglaubt. Erkundige Dich mal zb.in der Apotheke oder bei einem Homöopathen. LG Maja Ich wünsche Dir gute besserung und eine schöne SS.Noch ein Tipp nimm so wenig wie möglich Medikamente,auch kein Aspirin,versuche es stattdessen mal mit Himbeeren habe gelesen dass die auch gegen Kopfweh helfen sollen.


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