Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Vincenzo Bluni:

frage wegen zucker

Frage: frage wegen zucker

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hallo ich habe am 30.8 mein 2. kind per sectio wegen gestose eklampsie entbunden. (bei meiner ersten ss genauso. im dez06) nach dem ersten ks hatte ich keinerlei probleme aber nach dem 2. hatte ich probleme mit dem heilen. hatte lange gedauert bis die narbe komplett verheilt war und selbst jetzt zierpt und pikst es hin und wieder. aber laut fa alles ok. jetzt war ich heut bei einer bekannten die ist ss und hat zucker. hab aus scherz mal getestet. meinen zuckerwert mein ich. hatte ca 2-2,5 stunden vorher gegessen (kartoffel, schweinebraten, soße und speckbohnen) dazu ein glas weiße limo. mein zuckerwert lag bei 100. meine bekannte meinte das wäre doch hoch. zwar noch normal aber da das essen so lang her ist dürfte das nicht. bei ihr hatte ich nur zuckerfreie getränke getrunken. (also steht zuckerfrei drauf und macht ihrem zuckerwert auch nichts von daher...) nun zu meiner frage, sollte ich echt einen zuckertest mal machen lassen? hab gehört das wenn man zucker hat auch wunden schlechter heilen. in der ss hatte ich nie einen test machen lassen. meine kinder kamen mit 3050 und 3150g auf die welt und in meiner familie kenn cih niemanden mit zucker. hatte in beiden ss aber rund 30kg zugenommen allerdings auch wegen wasser. sorry ist lang geworden aber vielleicht können sie mir helfen vielen dank saskia


Dr. med. Vincenzo Bluni

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Liebe Saskia, 1. ja, die Untersuchung zum Ausschluss eines Schwangerschaftsdiabetes ist sicher eine der sinnvollsten Untersuchungen: bisher beinhalten die Routineuntersuchungen im Rahmen der Schwangerenvorsorge nur den routinemäßigen Urintest auf Zucker (Glucosurie), der allerdings unzuverlässig ist. Denn die Nierenschwelle ist in der Schwangerschaft meist erniedrigt. Das heißt, auch bei relativ niedrigen Blutzuckerwerten wird schon Glucose im Harn ausgeschieden. Durch den Urintest wird im Übrigen nur ein Bruchteil der Frauen mit einem Schwangerschaftsdiabetes erkannt. Aus diesem Grund gibt es schon seit längerem Bestrebungen, einen objektivierbaren Blutzuckertest: Suchtest mit 50 Gramm Glucose oder oraler Glucosetoleranztest = oGTT mit 75 Gramm Glucose in die allgemeine Schwangerenvorsorge (24. - 28. SSW) zu integrieren, um durch eine frühzeitige Diagnose eine erfolgreiche Behandlung einleiten zu können. Zeigen sich nun im Urintest erhöhte Werte von Zuckerausscheidungen, sollte dieses kontrolliert werden und bei Anhalten sollte ggf. ein entsprechender Test (oraler Glucosetoleranztest= oGTT) durchgeführt werden. Da der unerkannte Schwangerschaftsdiabetes mit erheblichen Folgen für Mutter und Kind verbunden sein kann - mit dem Zuckertest werden letztlich nur 10% der Betroffenen erkannt - sind sich die Experten einig, dass eine solche Suche sinnvoll ist. 2. es ist richtig, dass der Schwangerschaftsdiabetes auch Wundheilungsstörungen begünstigen kann. VB


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