Helen W
Sehr geehrte Frau Dr. Thies, im August 2025 wurde ich schwanger nach 3 vorangegangenen Fehlgeburten von 2024-2025 mit natürlichen Abgang in der 6.-7. SSW, leider stellte sich um den möglichen Herzschlag heraus, dass die Schwangerschaft auch dieses Mal nicht intakt war, der Embryo wuchs nicht mehr, Herzschlag setzte nicht ein und HCG sowie Progesteron stiegen nicht entsprechend an. Da ich bereits 2019 2 Fehlgeburten hatte mit natürlichem Abgang, danach 2 erfolgreiche Schwangerschaften 2/2021 und 12/2022 hatte und ich den Versuch noch nicht aufgeben wollte, war ich ganz dankbar, dass ich nicht zur Abrasio gedrängt wurde, sondern die Chance bekam mit wöchentlichen Kontrollen auf einen natürlichen Abgang zu warten um mögliche Komplikationen nach einer Abrasio für eine Folgeschwangerschaft zu reduzieren. Der HCG stieg in den folgenden 4 Wochen nicht entsprechend an, im US war kein Wachstum oder Herzschlag zu sehen. Da sich kein Abgang einstellte, erfolgte nach ca 4 Wochen die Abrasio Anfang 10/25. Kurz vor dem Eingriff erfolgte ein unauffälliger US, der HCG war aber im Vergleich zur Kontrolle eine Woche zuvor schlagartig auf 100.000b HCG angestiegen. Bei der Abrasio Anfang 10/26 stellte sich dann histologisch dar: unreifes Platentagewebe mit Anteilen einer PARTIALMOLE soweit Graviditätsdeidua mit Zeichen der Abstoßung, kein Anhalt für Maglinität. Ich wurde danach alle 2 Wochen mittels Blut und US Disgkostik kontrolliert. Ein kleiner Rest im linken Tubenwinkel war verblieben, nach Aussage meines behandelnden Arztes und Operateurs des Kinderwunschzentrums aber so gering, dass man hoffe es löse sich bei der nächsten Periode, Abrasio wolle man erstmal nicht erneut. Folglich viel der HCG konstant jedoch langsamer, als ich es von den natürlichen Abgängen kannte. Ich blutete 4 Wochen, dann erfolgte eine stärkere Blutung mit einer Hand voll Blutklumpen. Auf dem US kein Schneegestöber,Verdacht auf erneuten Eisprung, HCG immer noch messbar, aber konstant gefallen. Danach immer noch Rest in Gebärmutter, weitere 4 Wochen später immer noch konstante Blutung, US kein Schneegestöber, HCG fällt aber nicht unter 5. Anfang 12/26 dann plötzlich mehrere Hände voll mit Blutklumpen, HCG bei 4,7, US kein Schneegestöber. Daraufhin wurde bei mir bei einer Gebärmutterspiegelung trotz 4,7HCG im linken Tubenwinkel noch ein Rest entdeckt und mittels Korrekturabrasio entfernt. Histologie 12/26: Plasmazellen CD 138 Max 25/HPF, Gewebe aus Uterus mit regelhaftem Endometrium sowie Zellen einer Chron. Endometritis, Ferber schlecht erhaltene Abortanteile, Tagesdishnostik 7.-8.postovulator Tag, kein Anhalt für Maglinität. Es entwickelte sich bei mir die Angst, dass sich eine Maglinität bis hin zum Chrionkarzinom einstellen könnte. 2 Wochen nach der 2. Abrasio machte ich einen HCG Test zu Hause, der dofort positiv war. In der Praxis wurde aber noch am selben Tag ein Blutwert von 0,4 festgestellt und mein behandelnder Arzt im Kinderwunschzentrum sagte, nach 2 Zyklen dürfte ich wieder schwanger werden, während im Internet zu finden war, dass man zum Teil eine Wartezeit von einem Jahr mit monatlichen HCG Kontrollen empfiehlt, da HCG eventuell einen Karzinom triggern könnte, Ich versuchte mich zu beruhigen und auf die Meinung meines Arztes zu vertrauen. Ein EndometriumScratching Anfang 2/26 ergab Plasmazellen CD138 max 1|HPF k Hinweis auf chron Endometritis, k Anhalt für Maglinität. Im 3/2026 wurde ich erfolgreich natürlich schwanger und bin nun in der SS32. Aktuell bin ich nun bei meiner normalen Gyn in Behandlung, die auch gyn-Onkolog. tätig ist. Auf die Nachfrage, ob das HCG der neuen Schwangerschaft sich negativ auf die vorangegangene Molenschwangerschaft auswirken könne/ein Karzinom triggern könnte, sagte sie sie wisse es nicht. Nun bin ich verunsichert und würde mich freuen, ob sie mir sagen könnten, ob sie weitere Diagnostik vor/ zur oder nach der Geburt empfehlen würden? -Ist eine Probe der Gebärmutter oder Plazenta bei der Geburt oder eine Probe aus der Gebärmutter bei der 6 wöchigen Nachsorge nach der Geburt empfehlenswert? -Würden sie nach der Geburt längere Zeit HCG kontrollieren auch wenn es unter 5 gefallen ist? -Ist eine normale vaginale Geburt möglich oder gibt es daraus Indikation zum Kaiserschnitt? Ich bedanke mich herzliche für ihre Bemühungen Deine Schwangerschaftswoche: 32
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