Frage im Expertenforum Schwangerschaftsberatung an Dr. med. Christian Karle:

Bauchkrämpfe nach Fehlgeburt

Frage: Bauchkrämpfe nach Fehlgeburt

Jana_Ina11

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Lieber Herr Dr. Karle, Ich hatte meine zweite MA innerhalb von 5 Monaten. Behandlung mit 12 Tabletten Cytotec. erst letzten Samstag ging nochmal ein großes Stück ab und Sonntag war die Blutung noch stärker als bei der Mens. Ich habe mich nach Normalität gesehnt und deswegen am Montag ab zur Arbeit. Blutung nur noch leicht. Ich hab ganz arge Unterleib und Bauchschmerzen bekommen, habe auf der Arbeit abgebrochen und bin nochmal in die Klinik zum nachschauen. Die Ärztin machte einen US, und meine es sähe alles einwandfrei aus, alle Schleimhaut ist weg. Auch alles andere unauffällig. das Abtasten war aber über den ganzen UL schmerzhaft. sie sagte aber dann beim Ultraschall. Meine Blase sei komplett voll und deswegen wäre es bestimmt auch so schmerzhaft gewesen. Ich sollte Schmerzmittel nehmen und mit der Wärmflasche ab ins Bett. Sie meinte, es könnte schon noch einige Tage Schmerzen geben. Am nächsten Tag war es viel besser, Der Ul ist nicht mehr schmerzhaft aber dafür habe ich seit gestern starke Bauchschmerzen und Magenschmerzen. Ich habe noch minimale Schmierblutungen, des riecht nicht schlecht und kein Fieber. Gestern hatte ich auch sehr übel riechende Blähungen und starke Magen Darmgeräusche. Da ich leider zu Magenschmerzen neige (Diagnose Reiz Magen) befürchte ich, dass das alles psychisch ausgelöst ist… wie gesagt, die Schmerzen sind eher im Magenbereich und ungefähr auf Höhe des Bauchnabel und ein wenig darunter… Klingt das für Sie nach einer Komplikation bei Fehlgeburt oder eher für stressbedingte Verdauungsbeschwerden? Ich möchte jetzt nicht noch mal in die Klinik, das ist mir langsam schon peinlich. Ich war unter Cytotec, dreimal als Notfall da, weil es so unfassbar schmerzhaft war. Vielen Dank!


Dr. med. Christian Karle

Dr. med. Christian Karle

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Guten Abend, nach der Einnahme von 12 Cytotec und einem Abort sind solche Symptome nicht überraschend. Eine symptomatische Therapie und abwarten ist da ausreichend. Für einen Komplikation spricht das nicht. Alles Gute wünscht Ihnen. Dr. Christian Karle


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