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Sehr geehrter Herr Dr.Bluni, In meinem Blutgruppenausweis steht,dass ich die Blutgruppe (B Rh-pos.(D+)CCD.ee Kell neg.) habe. Ich bin in der 21. ssw und war vor ca 3 Wochen zur Fruchtwasseruntersuchung,danach wurde mir direkt eine Spritze gegeben,da mir gesagt wurde,dass sich das Blut von mir und meinem Kind nicht mischen darf,da ich angeblich die Blutgruppe B negativ habe (weil mein Kell neg. ist). In der letzten Woche war ich bei meiner Frauenärztin und die sagte mir,dass ich die Blutgruppe B Positiv habe und das ich die Spritze nicht gebraucht hätte! Ich bitte nun dringend um ihre Antwort und um ihre Hilfe bzw.Ratschlag! Ich habe Angst,dass mein Kind dadurch irgendwelche Krankheiten bzw. Behinderungen erleiden könnte, oder das es bei der nächsten Schwangerschaft zu Komplikationen durch diese falsche Spritze kommen könnte! Mein Mann hat übrigens die Blutgruppe B positiv (falls dies wichtig ist für ihre Antwort) Lg
Hallo, 1. das ist richtig, dass diese vorsorgliche Spritze nur bei Frauen notwendig wird, die eine rhesusnegative Blutgruppe haben. 2. ihre Ängste bezüglich etwaiger Infektionsrisiken lassen sich ganz bestimmt relativieren, denn bis heute liegen nach meinem wissen zudem in Deutschland dabei eingesetzte Medikament keine Bericht über eine Infektion vor und das Restrisiko einer Infektion zum Beispiel mit HIV oder Hepatitis C ist sicherlich deutlich kleiner als eins zu 1 Million. Liebe Grüße VB
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