redrose81
Sehr geehrte Frau Bader, zwischen der Schwiemu und mir gibt es einen großen Konflikt. Sie zieht überall hintenrum über mich her. Zu den Kindern gibt es kaum Kontakt, in 22 Monaten ca 6 mal zum Kaffee gesehen. Es gab Vorfälle, wie das Ignorieren meines "Nein", z. B. nahm stellte sie trotzdem als ich nicht hin sah das Neugeborene im Nebenraum a, ging mit ihm in einen Raum, in dem geraucht wurde oder ging schwer erkältet zu neugeborenen Frühchen in den Raum obwohl ich klar sagte ich möchte es nicht. 3 Tage später lag sie mit Pneumokokken am Sauerstoff im KH. Wie wahrscheinlich ist es, dass ich ein Umgangsverbot mit dieser Frau erwirken kann? Einsicht ist absolut nicht da. Von ihrer Seite kam nur "sei nicht so empfindlich, bei meinen Kindern wäre mir sowas egal gewesen, Du bist nur zu ängstlich". Mein Mann setzt ihr keine Grenzen, lässt sie machen was sie will, da schwieriges Elternhaus, er ist in Psychotherapie,u.A.deswegen. Wenn ich den Kontakt abbrechen zur Oma, muss ich ihm die Kinder allein mitgeben, wenn er möchte, dass die Kinder Kontakt zu ihr haben? Danke. MfG
Hallo, habe ich unten beantwortet. Wenn es Zusatzfragen gibt, bitte neu fragen. Liebe Grüße NB
Ani123
Schwierig wird es sein keinen Umgang zu haben, wenn der Kindsvater (Sohn) keine Grenzen setzt. Sie können den Umgang für sich vermeiden. Für ihre Kinder zum Teil, aber nur wenn sie dabei sind. Das bedeutet, dass wenn die Schwiegermutter zu Besuch kommt sind sie mit den Kindern nicht da. Er kann seine Mutter zu Hause besuchen, sie geben ihm die Kinder nicht mit und betreuen diese selbst. Bedenken sie, dass er ihnen nicht mitteilen muss wann er seine Mutter besucht. Er darf mit den Kindern seine Mutter besuchen und die Mutter kann ihre Enkel bei ihnen zu Hause sehen wenn sie davon nichts wissen. Im Nachgang erfahren sie es und können das für die Zukunft nicht ändern. Sie müssten quasi 24/7 die Kinder betreuen (bzw. weniger wenn Kita, Schule dazu kommt). Er dürfte nicht mit den Kindern alleine sein. Sollte die Oma einen Antrag auf Umgang stellen wird dieser mit hoher Wahrscheinlichkeit abgelehnt, weil sie die Kinder selten gesehen und vermutlich nie alleine betreut hat. Umgang stimmt in der Regel das Gericht bei Großeltern nur zu wenn eine feste Beziehung da ist, z. B. durch das regelmäßige betreuen der Kinder. Das ist bei ihrer Schwiegermutter nicht gegeben. Schwieriger wird es, wenn sie sich von ihrem Mann trennen würden. Ihm steht ein Umgang zu und in der Zeit kann er sich auch mit seiner Mutter treffen bis hin dazu, dass sie auf die Kinder aufpasst. Suchen sie das Gespräch mit ihrem Mann und fragen ihn wie er es sich in seine Zukunft mit seiner Mutter und Kindern vorstellt. Sollte er weiter Kontakt wollen können sie den durch o. g. für sich und die Kinder vermeiden. Vielleicht sieht er es auch wie sie und weiß nur nicht wie er es seiner Mutter sagen soll. Gemeinsam können sie dann nach Wege suchen, z. B. ein Gespräch zu dritt (sie, Mann, Oma) oder Brief. Sollte ihr Mann auch den Kontakt meiden wollen: Das auszusprechen vor seiner Mutter wird ihm schwer fallen. Ihre Schwiegermutter wird das vermutlich nicht akzeptieren, vielleicht nicht einmal verstehen, anfangen zu weinen und Besserung loben. Überlegen sie vorher wie sie mit der Situation dann umgehen wollen. Vorher mögliche Szenarien zu vermuten und eine Handlung zu überlegen kann helfen wenn die auftritt. Im besten Fall wird nichts davon gebraucht. Wie alt sind ihre Kinder? Wenn bereits älter sollten sie mit ihnen darüber sprechen. Vielleicht will ein oder mehrere Kinder Kontakt haben. Überlegen sie wie das möglich ist, z. B. indem die Treffen nur bei Oma oder neutralen Orten stattfinden.
redrose81
Die Kinder sind 22 Monate und 8 Jahre alt. Mein Mann möchte Kontakt haben. Die Oma hat auf das kleine Kind nie allein aufgepasst. Solange ich bei der Geburt im KH war hat sie mit dem Großen einen Ausflug gemacht. Er ging nur widerwillig mit ihr mit und sie fuhr ohne Kindersitz. Es wäre einer da gewesen und der Einbau simpel aber laut ihr und meinem Mann war das für 12 km einfache Fahrt nicht nötig. Sie würde vorsichtig fahren... Selbst wenn wir sie sehen, die wenigen Male, beschäftigt sie sich keine 5 Minuten mit den Kindern. Der Große sagt, er möchte nicht allein zu ihr und lieber mit mir als mit dem Papa allein
Neverland
Dein Mann darf dir nicht verbieten wen du besuchst. Du darfst deinem Mann nicht verbieten wen er besucht. Es bleibt dabei, ihr habt BEIDE die gleichen Rechte und Pflichten. deshalb, sollte Frau VORHER drauf schauen von wem sie sich schwängern läßt, ansonsten hat man eben solche Probleme. Ist hart, trifft es aber eben im Kern.
Sue_Ellen
Du hast schon beim ersten mal ausführliche und kompetente antworten bekommen, glaubst du es immer noch nicht? Verschwende doch keine energien gegen deine schwiegermutter, schau lieber dass du deine ehe zurechtrückst. Ich unke mal, bei einer trennung mit 4 kindern wird die frage, wo der vater die kinder hinschleift dein kleinstes problem sein.....
WonderWoman
dein mann hat die absolut gleichen rechte an den kindern wie du. alles was du machen kannst kann er auch machen. rt: steckst du nicht etwas zu viel energie in diesen kampf? ihr sehr euch scheinbar 3x im jahr für einen nachmittag. reduzier das auf 1-2 nachmittage pro jahr und vertraue darauf dass die kinder größer werden und immer besser selber auf sich achten können. und dann widme dich wichtigeren dingen. im moment arbeitest du dich an einer komplett irrelevanten person ab. das schadet dir mehr als ihr.
KielSprotte
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