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Hallo Herr Dr Paulus, ich befinde mich aktuell schon kurz vor der Geburt (38. SSW) und mir ist jetzt erst aufgefallen, dass ich fast die gesamte Schwangerschaft über (bis ca 7./8. Monat) zu viel Vitamin D eingenommen habe. Ich habe täglich insgesamt 2.200-2.800iE über verschiedene Nahrungsergänzungsmittel (Tabletten Femibion, Vigantol, La Vita) eingenommen. Zusätzlich war ich natürlich auch draußen an der frischen Luft. Ab ca 7. Monat habe ich die Vigantol-Tabletten weggelassen und nur 1.200-1.800 iE zu mir genommen. Ein Mangel an Vitamin D Bestand nicht. Erst jetzt habe ich von Hypercalcämie gehört. Mein Arzt hat weder den VitD Spiegel noch Calcium im Blut untersucht. Da ich ja seit einigen Wochen mein VitD reduzieren habe auf 1.200-1.800 iE wäre ja eine Blutuntersuchung jetzt auch nicht mehr aussagekräftig. Ich mache mir große Sorgen und Vorwürfe meinem Kind ggf geschadet zu haben. Wenn von geistigen Behinderung durch Hypercalcämie bzw VitD Überdosierung die Rede ist, wovon muss ich da ausgehen? Oder hätte ich bei einer Hypercalcämie Symptome gehabt bevor das Ungeborene Schaden nimmt? Ich mache mir wirklich extrem große Sorgen. Zusätzlich habe ich natürlich täglich Käse oder Milchprodukte wie Joghurt und Müsli mit Milch zu mir genommen. Können Sie das Risiko einschätzen oder mir sagen wo ich Hilfe bekommen kann? Mein Gynäkologe sieht das ganze sehr entspannt und hält eine Überdosierung nicht für möglich. Lieben Dank vorab für Ihre Hilfe
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit bezeichnet 4.000 I.E pro Tag als Tolerable Upper Intake Level für schwangere bzw. stillende Frauen (EFSA 2012). Da Sie diese Dosis nicht langfristig überschritten haben, sehe ich keinerlei Gefahr für die Entwicklung des Ungeborenen.
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