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Sehr geehrter Dr. Paulus, seit der Geburt meines Sohnes (22.05.2010) bin ich stillende Mutter (34. Jahre, 1. Kind), da mein 25OHVitD3-Spiegel sehr niedrig ist, wurde mir die tägliche Einnahme von 2g Calcium sowie Vit D in Form von Dekristol (20.000 Einheiten pro Perle) 2 Perlen pro Monat empfohlen. Mein Sohn bekommt zusätzlich Vit D 500 IE (Vigantoletten) pro Tag. Nun meine Fragen: - Sind 40.000 Einheiten Vit D3 pro Monat (Zufuhr Mutter) + 500 IE Vit D3 täglich (Zufuhr Kind) zuviel für meinen Sohn, da Vit D3 wohl auch in die Muttermilch übergeht. - ab welcher Dosis Calcium bzw. Vit D schließt sich bzw. verknöchert die Fontanelle des Babys ungewollt schneller bzw. sind Schäden zu erwarten? - gibt es eine Alternative zur monatlichen Einnahme von Dekristol? Z.B. die tägliche Einnahme von Vigantoletten? Wie viele IE müssen täglich eingenommen werden um auf entsprechend 40.000 Einheiten der montlichen Einnahme zu kommen? Ich bedanke mich recht herzlich! Marie
Vitamin D und seine Stoffwechselprodukte gehen in die Muttermilch über. Eine auf diesem Wege erzeugte Überdosierung beim Säugling ist nicht beobachtet worden. Die Muttermilch enthält Vitamin D entsprechend den Konzentrationen im mütterlichen Plasma. Ein Fallbericht beschreibt einen Säugling mit vorübergehend erhöhtem Kalziumspiegel im Blut nach mütterlicher Einnahme von 100.000 Vitamin D pro Tag (Greer 1984). Angesichts anderer Kalzium mobilisierender Hormone ist die Wirksamkeit von Vitamin D in der Stillzeit erhöht (Caplan & Beguin 1990). Die American Academy of Pediatrics empfiehlt eine Kontrolle des Serumkalziumspiegels beim Säugling, wenn die Mutter therapeutische Dosen von Vitamin D erhält (Committee on Drugs 1994). Solange durch die Vitamin-D-Gabe ein normaler Kalziumspiegel im Blut erreicht wird, besteht keine Gefahr für den Säugling. Natürlich können Sie auch täglich Vitamin D (z. B. 1000 I.E.) einnehmen (z. B. Vigantoletten® 1000 I.E. Tabletten).
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