Maria_H
Sehr geehrter Herr Dr. Paulus, ich stehe vor der Entscheidung, ob ich einen Kryotransfer im natürlichen oder im künstlichen Zyklus durchführen lassen soll. Ich habe drei Kinder, hatte noch keine Präeklampsie, bin aber schon älter. Soweit ich weiß, ist das Risiko für eine Präeklampsie im künstlichen Zyklus höher. Liegen Ihnen hierzu Daten vor? 1. Wie hoch ist das Präeklampsierisiko im künstlichen Zyklus? Auf wieviel Prozent lässt es sich hier durch ASS senken? 2. Wie hoch ist das Präeklampsierisiko im natürlichen Zyklus? Auf wieviel Prozent lässt es sich hier durch ASS senken? Viele Grüße, Maria
Das Präeklampsierisiko ist im künstlichen Zyklus nach diversen Studien zwei- bis dreimal höher als im natürlichen Zyklus. Niedrig dosiertes ASS (100 – 150 mg pro Tag) kann das Präeklampsierisiko um ca. 15–25 % in der Allgemeinbevölkerung und bis zu 60 % bei Hochrisikopatientinnen senken. Für den künstlichen Kryotransfer wird ASS empfohlen, auch wenn harte Studiendaten speziell für diese Gruppe fehlen.
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