minka1711
Sehr geehrter Herr Dr. Paulus, ich stille mein Kind teilweise noch, obwohl es bereits drei ist (gerade geworden) abends, morgens und in besonderen Situationen auch nachmittags. Das ist mir so unangenehm, dass ich lange gewartet habe mit einer angeratenen Medikation zur Blutdrucksenkung. Im Urlaub war zwischenzeitlich alles gut (3 Wochen Urlaub, sehr gute Werte). Ich höre übernächste Woche für ein Jahr auf zu arbeiten und hoffe, dass sich alles erledigt bzw. stark bessert. Bis dahin ist die Übergabe allerdings noch mal stressig und treibt den Blutdruck hoch. Deshalb hat man mir geraten, bei Bedarf (den habe ich leider auch jetzt), Metohexal Succ 23,75 mg einzunehmen (erst eine halbe und wenn nicht besser noch eine halbe). Nun habe ich im Internet gelesen, dass es in die Muttermilch übergeht und dort etwas das dreifache der Serumkonzentration der Mutter erreicht, weswegen eine Bradykardie beim Kind überwacht werden sollte. Das mit der dreifachen Menge ist mir unklar. Was bedeutet das? Mir ist es sehr unangenehm, deswegen zum Kinderarzt zu gehen. Die Frage ist, nach welcher Zeit ist eine Prüfung notwendig? Vielen Dank für Ihre Antwort. Beste Grüße M.
Unter den Betablockern ist in der Stillzeit die kindliche Belastung unter Metoprolol, Oxprenolol, Propranolol und Timolol am geringsten. Metoprolol erreicht in der Muttermilch etwa den dreifachen Spiegel gegenüber dem mütterlichen Serum. Allerdings fanden sich bei den Säuglingen keine schwerwiegenden Komplikationen. Unter einer mütterlichen Tagesdosis von 200 mg Metoprolol würde ein Säugling mit 1000 ml Muttermilch 225 µg des Wirkstoffes erhalten. Dies entspricht ca. 1,5% einer Säuglingsdosis. Um die Exposition zu reduzieren, wird ein Anlegen 3 bis 4 Stunden nach der Medikamenteneinnahme empfohlen. Insbesondere bei hohen Dosen sollte der Säugling auf typische Nebenwirkungen der Betablocker wie z. B. Bradykardie (langsamer Puls) überwacht werden. Die American Academy of Pediatrics betrachtet die Anwendung von Metoprolol als vereinbar mit dem Stillen (Committee on Drugs 1994). Angesichts Ihrer moderaten Tagesdosis und dem Alter Ihrer Kindes sehe ich keine Probleme durch die Einnahme von Metoprolol.
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