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Mein Heuschnupfen plagt mich zur Zeit sehr stark, insbes. die Nase ist betroffen. Meine Frauenärztin sagte mir, ich sollte möglichst auf alle Medikamente verzichten, das fällt mir aber momentan sehr schwer. Aus früheren Postings habe ich entnommen, dass Nasonex und Cromoglicinsäure auch in der Frühschwangerschaft (z.Z. 9. SSW) rel. risikolos sind. Stimmt das? Wie sieht es mit Loratadin aus? Sollte ich damit bis zum 2. Trimenon warten? Vielen Dank für die Hilfe!
Cromoglicinsäure vermindert die Freisetzung von Histamin aus den Mastzellen, so dass es sich nicht nur zur Prävention allergischer Beschwerden der Bronchien, sondern auch der Nase, der Augen und des Darmes eignet. Nach langjähriger Erfahrung wurden keine embryotoxischen Effekte beobachtet. Cromoglicinsäure gilt als unproblematisch in allen Phasen der Schwangerschaft. Auch die Anwendung glukokortikoidhaltiger Nasensprays (z. B. mit Mometason oder Budesonid) wäre in der Schwangerschaft vertretbar. Das bekannte Antiemetikum Meclozin, das häufig bei Schwangerschaftsübelkeit eingesetzt wird, ist auch als Antihistaminikum wirksam. Das Collaborative Perinatal Project stellte bei 1.014 Schwangeren nach Anwendung von Meclozin im I.Trimenon keine Häufung angeborener Anomalien fest. Falls die lokale Anwendung von Cromoglicinsäure nicht ausreicht, wäre auch der Einsatz von Loratadin oder Fexofenadin – insbesondere nach Abschluss des ersten Schwangerschaftsdrittels akzeptabel.
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