Liebe Frau Dr. Popovici, vor ziemlich genau 12 Monaten bin ich erstmals Mama geworden. Es hatte direkt im ersten ÜZ geklappt. Nun wünschen wir uns ein Geschwisterchen und versuchen es bereits seit dem Abstillen im Juli. Vor dem Abstillen hatte ich keine Periode und vermutlich auch keinen Eisprung. Direkt 3 Wochen nach dem Abstillen ging es aber wieder los. Positiver LH-Test, fruchtbarer Zervixschleim, Mittelschmerz und die Periode. Die Zykluslänge variiert von 27-30 Tagen. Der LH-Anstieg folgt aber immer erst um den ZD 19/20. Die Blutung folgt dann exakt 6 Tage nach dem LH-Anstieg - mit im Gepäck eine heftige Migräne. Das hatte ich früher nie. Seit September hat sich die zweite Zyklushälfte auf 8 Tage verlängert. Also immer noch leider sehr kurz und vermutlich zu kurz für eine Einnistung. Aber die Periode war da auch erstmals wieder etwas stärker und mit dem Status von vor der Schwangerschaft vergleichbar. Ich bin ratlos. Pendelt sich das noch ein oder wird das ohne Progesteron nichts? Wie lange kann das unter Umständen dauern? Der Wunsch wird von Monat zu Monat stärker. Ich weiß dass mein Körper großartiges geleistet hat und trotzdem fühlt es sich jetzt so an, als würde er mir unseren sehnlichsten Wunsch verwehren. :( Ich bin 28, gesund, fit, viel an der frischen Luft... die Schilddrüse hat einen TSH-Wert von 2,1 - meine Hausärztin meinte das sei völlig im Rahmen.