Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Dr. med. Najib N. R. Nassar:

verkuerzte 2. ZH trotz Puregon und Utrogest

Frage: verkuerzte 2. ZH trotz Puregon und Utrogest

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Sehr geehrter Dr. Nassar, ich bin fast 39 Jahre alt und habe bereits einen 3,5 jaehrigen Sohn der im 3. Zyklus spontan gezeugt worden ist. Seit nunmehr 2 Jahren versuchen wir ein Geschristerchen zu bekommen aber ausser einer sehr fruehen Fehlgeburt im Februar diesen Jahres ist leider nichts passiert. Wir haben uns dann untersuchen lassen. Bei meinem Mann wurde eine leichte Einschraenkung der Samenbeweglichkeit festgestellt und bei mir eine Gelbkoerperschwaeche mit verkuerzter 2. ZH (ueblicherweise, ohne Medikamente ca. 10 Tage), die nach Aussage des Arztes wahrscheinlich auf eine Eizellreifestoerung zurueckzufuehren ist. Ich muss dazu sagen, dass ich trotzdem bei allen Kontrollzyklen einen ES um den 14. ZT hatte. Am 12.9. haben wir eine IUI machen lassen. Ich habe in der ersten ZH mit Puregon stimuliert, an ZT. 11 waren dann 3 Follikel von 15, 17 und 18 mm zu sehen und man hat mir gesagt ich solle am Tag darauf den ES ausloesen. An ZT. 13 war dann die IUI. In der 2. ZH habe ich taeglich 2x 200 mg Progesteron vaginal eingefuehrt. Es hat leider nicht geklappt, denn heute habe ich meine Mens bekommen. Was mich nun beschaeftigt ist allerdings nicht das negative Ergebnis, denn ich wusste ja dass eine IUI eine recht geringe "Trefferquote" bringt, sondern vielmehr die Tatsache, dass ich trotz der Stimulation und des Progesterons eine 2. ZH von nur 11 Tagen hatte. Ist das nicht ein Hinweis darauf, dass die Follikel-, bzw. Eizellenreifung nicht optimal funktioniert hat? Oder wurde evtl. der Eisprung zu frueh ausgeloest? Ich habe meinen Arzt bereits angeschrieben um zu erfahren ob es evtl. angebracht waere etwas am Stimulationsprotokoll zu aendern waere aber wirklich sehr dankbar fuer eine Stellungnahme Ihrerseits. Nochmal Danke im Voraus. Mit freundlichen Gruessen, Toska


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Hallo Toska, Die Follikelstimulation ist optimal verlaufen. Die Neigung zur Gelbkörperschwäche ist nun mal vorhanden und es kann darunter trotz Utrogest zu vorzeitigen Blutungen kommen. Hier gäbe es zusätzlich noch die Möglichkeit, hCG in der Lutealphase zu verabreichen. In extremen Fällen wäre auch die zusätzliche Gabe von Progesteron Depot i. m. 2x wöchentlich bis zum SS-Test denkbar. Welchen Weg man tatsächlich wählt muss unter Kenntnis der Gesamtsituation zusammen mit ihrem Arzt entschieden werden. MfG N. Nassar


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