Sehr geehrte Frau Professor Sonntag, mein Mann und ich (40, fast 41 Jahre alt) versuchen nun im 4. Zyklus nach einer biochemischen Schwangerschaft gefolgt von einer missed abortion (10. SSW, genetisch gesunder Embryo, Ausschabung) erneut schwanger zu werden. Wir haben bereits gesunde Kinder, das Jüngste ist bald 2 Jahre alt.  Nun riet meine Ärztin im KiWu Zentrum  mir alternativ zu clomifen zur Einnahme von Progrsteron als Zäpfchen 2-3 Tage nach Eisprung. Zuerst schlug sie clomifen vor. Ich lehnte die Therapie ab, weil ich den Sinn nicht verstehe. Ich habe per Ultraschall nachgewiesene regelmäßige Einsprünge und auch bisher zwei gute Messungen von Progesteron in der 2. Zyklushälfte (einmal 13, einmal 20). Alle Schwangerschaften auch die zwei Fehlgeburten sind natürlich eingetreten. Schmierblutungen vor der Periode hatte ich nie. Meine Zyklen sind eher kurz 24-25 Tage mit ungefähr 11 Tage in der 2. Hälfte bis zur Periodenblutung. Die Zyklen waren seitdem ich mich erinnern kann immer so kurz. Ich bin mit diesen Zyklen mehrmals erfolgreich schwanger geworden. Meine Fragen:  1) gehe ich richtig in der Annahme, dass in meinem Fall clomifen kein Sinn macht? 2) inwieweit sollte ich nach Eisprung vaginal Progesteron (Utrogest 2x 1 Kapsel) einnehmen? Ich habe gelesen, dass ein zu hoher Wert eine Einnistung eines Embryos auch verhindern kann, weil sich das Einnistungsfenster zu früh schließt. Stimmt diese Aussage? Oder ist das Unsinn?    3) wäre es dann eventuell  eher kontraproduktiv Progesteron einzunehmen, wenn der körpereigene Wert im normbereich ist?    Vielen lieben Dank für Ihre Einschätzung!