Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Prof. Dr. med. Katrin van der Ven:

Stimulation bei Endometriose

Frage: Stimulation bei Endometriose

Jululaika

Beitrag melden

Sehr geehrte Frau Prof. van der Ven, 2018 wurde bei mir im Rahmen einer Bauchspiegelung Endometriose Grad I und beiseitige Tubenpathologien festgestellt. Darauf hin wurde eine künstliche Befruchtung durchgeführt und ich wurde im 1. Versuch schwanger. 3 Jahre später habe ich dieses Glück leider nicht so schnell und es stellen sich bei mir Fragen, wie sich ein ART-Zyklus in meinem Falle weiter optimieren lässt. Zuletzt wurde ich vorweg 7 Tage mit Decapeptyl downreguliert bis die Stimulation mit Puregon über 11 Tage begann. Bei der Punktion konnten 19 Eizellen gewonnen werden. Hiervon waren zunächst nur 9 reif, allerdings nach 2-3h Wartezeit, waren insgesamt 16 Eizellen verwertbar. Hiervon konnten wiederum 14 befruchtet werden. 6 Eizellen wurden weiter kultiviert, wovon 4 von Tag 3 auf Tag 4 in der Entwicklung stehen blieben. Die transferierten konnten sich nicht einnisten. 8 Eizellen wurden im PN Stadium eingefroren und für den 1. Kryoversuch wurden nun 5 Eizellen verwendet, von denen 3 Stück jedoch das Auftauen nicht überstanden haben. Die transferierten Zellen haben sich nicht eingenistet. Nun meine Fragen: 1) Sollte ihrer Meinung nach bei einer erneuten Stimulation der Endometriose mehr Aufmerksamkeit gegeben werden? Also zum Beispiel ein "wirkliches" langes Protokoll oder eine erneute Sanierung der Endometriose? Womit erzielen Sie bei Endometriose die besten Erfolge? 2) Mich wundert die geringe Anzahl spontan reifer EZ. Der Zeitabstand zwischen der Auslösespritze und der Punktion betrug 34h. Gibt es hier eine Verbesserungsoption? 3) Die Wiederaufwachrate der Kryo war ja schon unterdurchschnittlich. Woran kann es gelegen haben? Vielen Dank für Ihre Mühe. Jululaika


Prof. Katrin van der Ven

Prof. Katrin van der Ven

Beitrag melden

Es waren letztendlich doch 16 EZ reif und konnten injiziert werden. Das ist sogar überdurchschnittlich viel und das spricht auch für das Protokoll. Eine Endometriose Grad I ist sehr gering ausgeprägt weshalb sicher aktuell nicht erneut eine Sanierung erfolgen muß zumal nach einer Schwangerschaft. Auch bei der Stimulation muß Sie nicht besonders berücksichtigt werden. Zur Auftaurate kann ich aus der Distanz wirklich keine Auskunft geben hier doch bitte das IVF Labor oder den behandelnden Arzt fragen.


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.

Ähnliche Fragen

Hallo Herr Doktor! Bei mir wurde - wieder mal - eine Endometriose-Zyste am re. Eierstock festgestellt; natürlich gerade jetzt, wo ich eben den nächsten IVF-Versuch einstielen wollte. Mich würde interessieren, was eigentlich passiert, wenn man die Stimulation trotz dieser Zyste durchführt. Wäre das irgendwie gefährlich, wenn die vielleicht plat ...

Liebe Frau Sonntag,  Nürzlich wurde bei mir eine stille Endometriose entfernt. Der Operateur meinte, er habe alle Herde entfernen können.  Empfehlen Sie eine Suppression vor einem Kryotransfer oder ist das nicht angezeigt wenn die Herde entfernt werden konnten. Ich brauchte zuletzt viel Östrogen zum Aufbau der Schleimhaut im Kryozyklus.     ...

Hallo Frau Sonntag, ich stimuliere derzeit nach dem langen Protokoll morgens um 8h mit Decapeptyl und abends um 21:00h mit Meriofert. Heute war ich beim Ultraschall, um den Termin für die Punktion zu vereinbaren. Diese ist nun am Dienstag geplant.  Laut Absprache mit meinem behandelnden Arzt soll Meriofert am Samstagabend, Decapeptyl am Sonn ...

Guten Tag, Ich habe vor einem Jahr meine erste Punktion gehabt bei der 19 Eizellen entnommen wurden wovon 9 Embryos eingefroren werden konnten. Davon wurden bereits 6 einzeln eingesetzt ohne dass es je wirklich geklappt hat (ein Mal eine biochemische Schwangerschaft) Ich habe Endometriose (tiefinfitrierend ligamentum sacheri und leicht am ...

Sehr geehrter Herr Dr. Moltrecht, Sie hatten zur Verbesserung meiner Follikelreifung und der Schleimhaut eine milde Stimulation vorgeschlagen. Würde sich hierfür Menogon eignen?  Viele Grüße, Johanna

ich bin 41 Jahre alt, mein Mann 43. Unsere Tochter wurde im November nach ICSI geboren (stark eingeschränktes Spermiogramm, OAT2–3). Bei mir besteht eine immunologische Problematik (fehlende KIR-Gene); im erfolgreichen Zyklus habe ich Prednisolon und Granocyte erhalten. Mein AMH lag vor 3 Jahren bei 2,6. Die Geburt endete nach Einleitung und Wehen ...

Hallo Herr Dr. Moltrecht,  Ich werde im Juli 40 Jahre, mein Mann und ich stehen nach unerfülltem Kinderwunsch (männliche Fruchtbarkeitsstörung) vor der ICSI Behandlung. Im Januar startet die erste Stimulationsphase und danach wollten wir direkt den Embryonentansfer vornehmen.  Die Ärztin sagte nun, wir sollten überlegen, ob wir auf einen ...

Sehr geehrter Herr Dr. Schmidt,  ich habe meine erste Icsi (36J, AMH3,3) und eigtl sollte der Beginn am 2 ZT sein, leider ging das nicht, die KiWu Klinik meinte nun, wir können trotzdem noch an Zyklustag 5 starten. Ich soll Ovaleap 150mg bekommen. Ist das nicht schon zu spät? Kurzes Antagonisten- Protokoll geplant. Mein natürlicher Zyklus immer so ...

Sehr geehrte Herr Dr Moltrecht, Aktuell befinde ich mich. In der Stimulation für die 2. Ivf. Ich stimuliere mit menogon und hatte für 5 tage letrozel mit 7,5mg. Insgesamt zögerlich Wachstum mit an Stimultag 12 re: 4 folli (12,13,12,10) Li: 8,4; Gbsh 8,2.  Amh im Mai 25 0,5. Ich soll nun weiter 150 menogon spritzen und am Montag Kontrolle. Wie sch ...

Sehr geehrter Herr Dr. Moltrecht,  ich befinde mich in meiner ersten Stimulation für Icsi. Ich habe heute an Zyklustag 5 die dritte Einheit 150 Ovaleap gespritzt aber ich merke ich kann das alles nicht und möchte die Stimulation abbrechen. Ist das so früh noch möglich? Kann ich das einfach so absetzen? Hat das irgendwelche Folgen? Ich würde natürl ...