Mitglied inaktiv
Bei meiner ersten KiWu-Behandlung wurde eine Gelbkörperschwäche festgestellt und erfolgreich mit Progesteron behandelt. Ich hatte zu dem Zeitpunkt auch einen recht kurzen Zyklus, zwischen 24 und 27 Tagen. Ist das ein definitives Anzeichen für eine Gelbkörperschwäche? Oder kan man auch bei einer Zykluslänge von 28-30 Tagen diese Schwäche haben? Ich frage daher, da wir uns nun ein 2. Kind wünschen und ich jetzt Zyklen zwischen 26 und 30 Tagen hatte, wobei 26 und 30 die Ausnahme waren, sie kamen nur 1 mal vor.
Dr. Birgit Müller
Hallo Josie2006, eine Gelbkörperschwäche ist insbesondere von der Länge der 2. Zyklushälfte abhängig. Wenn also der ES erst am 19. ZT stattfindet, Sie aber am 28. ZT wieder die Periode bekommen, ist eine Lutealinsuffizienz wahrscheinlich. Wenn aber der ES am ca. 14. ZT stattfindet (können Sie mit LH-Test aus der Apotheke messen), dann kann man bei einem 28-tägigen Zyklus von einer normalen Lutealfunktion ausgehen. Sicherheitshalber sollten Sie einmal 7 Tage nach dem ES das Progesteron messen lassen, dann wissen Sie´s genau. Eine Unterstützung mit Progesteronkapseln in der Frühschwangerschaft bis zur 12. SSW wäre bei Ihnen sinnvoll, wenn schon mal eine Lutealinsuffizienz festgestellt wurde. Liebe Grüße Dr. B. Müller
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