Mitglied inaktiv
Sehr geehrte Frau Dr. med. B. Müller, ich wende mich heute mit Fragen über Fragen an Sie, da ich ehrlich gesagt nicht mehr weiß wem ich glauben schenken soll. Im Mai 2007 habe ich die Pille (Valette) abgesetzt. Da ich zu der Zeit sowieso zur Krebsvorsorge bei meiner FA war, hat mir diese netterweise einen Ultraschall gemacht, da sie vermutete das ich mitten im ES war. Dies war dann auch so und man konnte im US einen, wie sie sagte sehr schönen ES sehen. Sie meinte daraufhin, dass es nicht lange dauern würde ehe ich SS sei und falls es nicht klappen würde solle ich nach einem Jahr wieder zu ihr kommen. Als ich nach einem 3/4 Jahr wieder bei ihr war wegen einer Pilzerkrankung und ich sie wegen meines KIWU nochmal ansprach meinte sie plötzlich, naja sie üben ja erst 9 Monate jetzt üben sie mal 2 Jahre und dann sehen wir weiter. Man muss sich nicht gleich verrückt machen nur weil es länger nicht klappt. Mir lies das allerdings keine Ruhe und ich war dann am 01.09.2008 schließlich bei einer anderen FA, da mir zwei Jahre warten sehr sehr lange erschienen. Nachdem ich meine Symptome geschildert hatte (lange Zyklen, Persona zeigt keinen ES an) machte sie mir wiederrum US und stellte erstmal PCO in den Raum und dass ich wohl zuviele Männliche Hormone hätte. Sie meinte auch es wäre gut abzunehmen ich bin allerdings schon ne Zeit bei WW und das befand sie auch als gut. (Momentanes Gewicht 79 kg bei 1,63m) Mein Partner hat dann am 18.09.2008 ein Spermiogramm auf anraten meiner FA machen lassen. Laut Urologen meines Partners ist dieses Spermiogramm nicht das beste aber auch nicht das schlechteste er meinte mein Partner ist im Normbereich. Der Urologe hat meinen Partner nochmals einen Termin für Dez. vorgeschlagen weil er der Meinung ist dass die Spermiogramme abweichen könne. Am 22.09.2008 war ich wiederrum bei meiner neuen FA. Die Blutwerte besprechen. Der PCO verdacht hat sich bestätigt allerdings habe ich keine männlichen Hormone und nachdem sie die Werte des Spermiogrammes meines Partner sah, sagte sie gleich ab in die KIWU Klinik. Der zweite Termin beim Urologen sei Quatsch da einmal schlecht immer schlecht bedeutet. Sie sagte auch dass der Urologe alles nur beschönigt hätte und kein Weg an einer künstlichen Befruchtung vorbei führe. Wir wissen nun ehrlich gesagt nicht mehr wem wir glauben schenken sollen. Eine Behandlung mit Clomifen schließt meine FA aus wegen des Spermiogrammes meines Partners. Die FA meinte auch das wir ein Problem bekämen da wir in Bayern leben und nicht verheiratet sind wegen künstlicher Befruchtung? Sind wir hier wirklich so altmodisch? Wieso hatte ich vor ca. 1,5 Jahren einen ES und jetzt soll ich plötzlich PCO haben. Falls das PCO nur vom Gewicht kommt müssten ja alle übergewichtigen PCO haben? Es wäre sehr nett wenn Sie uns trotz jeder Menge Fragen weiterhelfen könnten. mfG Schnubbel77
Dr. Birgit Müller
Hallo Schnubbel77, ich kann Ihre Verunsicherung gut nachvollziehen. Gerne möchte ich Ihnen meine Beurteilung der Situation mitteilen: Nach 1 Jahr ungewollter Kinderlosigkeit trotz regelmäßigen Geschlechtsverkehrs liegt eine behandlungsbedürftige Sterilität vor. Eine Ursache bei Ihnen scheint Ihr PCO zu sein (bei dem auch spontane ES vorkommen können!), eine andere das (mir leider nicht bekannte) offenbar eingeschränkte Spermiogramm Ihres Mannes. Einige (nicht alle!) Urologen beurteilen Spermiogramme anders als KiWu-Ärzte, haben auch nicht ímmer die technischen Möglichkeiten zur korrekten Beurteilung und Aufbereitung der Spermiogramme. Deshalb würde ich Ihnen auch empfehlen, sich in einer KiWu-Praxis vorzustellen, damit ein qualifiziertes Spermiogramm durchgeführt werden kann, in dessen Anschluß dann die für Sie richtige Therapie (z.B. ICSI) geplant werden kann. Ich kenne nicht die Situation in Bayern, bei uns in Rheinland-Pfalz sind künstliche Befruchtungen bei unverheirateten Paaren erlaubt, allerdings zahlen die Krankenkassen generell (in ganz Deutschland) den 50% Anteil der Behandlungskosten nur bei verheirateten Paaren. Übrigens sind nicht alle Frauen mit PCO übergewichtig, aber unter den übergewichtigen Frauen haben mehr ein PCO als unter den schlanken. Ich hoffe, ich habe ein bißchen Licht in Ihre verzweifelte Situation bringen können! Liebe Grüße Dr. B. Müller
Mitglied inaktiv
Sehr geehrte Frau Dr. med. B. Müller, vielen Dank für Ihre schnelle und detailierte Antwort. Wir werden uns sobald wir einen Termin bekommen an eine KiWU Klinik wenden. lG Schnubbel77
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