Mitglied inaktiv
Hallo Frau Dr. Müller, sie setzen ja offensichtlich den Doppler in der Frühschwangerschaft nur in ganz besonderen Fällen ein. Dann scheint er ja nicht ganz "ohne" zu sein. Gibt es denn wegen der Anwendung von Doppler in der Frühschwangerschaft keine klaren Vorgaben, an die sich auch mein Arzt halten müsste? Offensichtlich bestehen ja doch irgendwelche Risiken für den Embryo. Ist das noch nicht ganz geklärt? Weshalb verzichten Sie weitesgehend auf den Doppler? Lassen sich eventuelle Folgeschäden vom Doppler aufklären? Ich bin jetzt ziemlich in Sorge und werde meinen FA natürlich darauf ansprechen. Gruss Anja
Dr. Birgit Müller
Hallo Anja, wir betreuen nach der Kinderwunschbehandlung keine schwangeren Patientinnen (macht dann wieder der ursprüngliche FA), deshalb habe ich mich mit dem Thema Doppler noch nicht ernsthaft befaßt. Ich habe allerdings in einem US-Lehrbuch gelesen, daß die Wärmebelastung des Embryos in der Frühschwangerschaft durch Doppleruntersuchungen relativ groß ist und Fehlbildungen dadurch nicht ausgeschlossen sind. Eine echte "Richtlinie" ist mir nicht bekannt. Da ich aber eher vorsichtig veranlagt bin, vermeide ich Doppler in der Frühschwangerschaft. Was soll es auch bringen? Entweder der Embryo wächst normal und hat Herzaktion, oder es erscheint etwas nicht in Ordnung - dann setze ich den Doppler ein. Wir betreuen zwar - wie oben erwähnt - keine Schwangerschaften, machen allerdings nach der Behandlung bei positivem SS-Test den ersten Ultraschall in der ca. 6./7. SSW und evtl. nochmals einen in der 8.-10. SSW. Wenn alles o.k. erscheint, wird kein Doppler eingeschaltet. Liebe Grüße Dr. B. Müller
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