Mitglied inaktiv
Hallo Herr Prof.Dr. Michelmann, wir haben eine Tochter (2,7 J.)und arbeiten nun schon längere Zeit (1 Jahr) an einem zweiten Kind.Ich muss dazu sagen, dass es auch beim ersten Kind ca. 2 Jahre gedauert hat.Nach ersten Untersuchungen bei meinem Mann wurde eine Varikozele diagnostiziert, die operativ im April 2004 verödet wurde ? In diesem Zusammenhang wurde ein Spermiogramm gemacht mit folgender Auswertung: ausreichende Anzahl, leichte Einschränkung der Spermienausreifung, deutliche Einschränkung der Spermienbeweglichkeit.Ein halbes Jahr nach der OP war ich schwanger.Könnte die OP den Spermienbefund verbessert haben? In dieser Woche wurde nun bei meinem Mann linksseitig eine ca. taubeneigroße Spermatozele diagnostiziert ,welche im April entfernt werden soll.Könnte dies den Spermienbefund beeinflussen? Ist diese OP gefährlich ,bzgl.einer Sterilität? (Habe ich irgendwo gelesen) Zu Ihrer Information muss ich dazu sagen,das mein Mann vor ca. 10 Jahren einen Motorradunfall hatte (er ist jetzt 36).Hierbei erlitt er eine Prellung mit Einblutung im linken Hodenbereich.Könnte dies im Zusammenhang mit den auftretenden Veränderungen stehen? Was können wir jetzt bezüglich des vorhandenen Kinderwunsches tun? Müsste vor der anstehenden OP ein Spermiogramm gemacht werden? Können eventuell Spermien eingefroren werden? Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen F.
Hallo Fratzel, das damals nach der Operation angefertigte Spermiogramm ist ohne Aussage, d.h., ich kann damit leider gar nichts anfangen. Um zu wissen, ob die Operation den Befund verbessert hat, bräuchte man jeweils ein aussagekräftiges Spermiogramm vor und nach der Behandlung. Ein Spermiogramm würde ich auch jetzt vor der notwendigen Spermatozelen-Operation empfehlen. Ich glaube zwar nicht, dass durch die Operation Nebenwirkungen auftreten, um aber auf der sicheren Seite zu sein, kann man problemlos in einem Kinderwunschzentrum ein oder mehrere Ejakulate einfrieren lassen. Der Motorradunfall vor 10 Jahren hat m. M. nach mit der heute diagnostizierten Spermatozele nichts zu tun, es sei denn, es hat sich damals ein nicht diagnostizierter Wasserbruch gebildet, der erst jetzt prominent geworden ist. Viel Glück! MfG HWM
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