Mitglied inaktiv
Hallo Frau Prof.Dr.Mettler, langsam weiß ich nicht mehr weiter und hoffe Sie können mir weiterhelfen. Nach zwei Jahren Pilleneinnahme,habe ich (26Jahre) diese im letzten Jahr abgesetzt.In der letzten Einnahmezeit habe ich sie nicht mehr vertragen (migräneartige Kopfschmerzen bei Einsetzen der Regelblutung,schwache Blutung,Schwindel,kaum Unterleibsschmerzen es ist als würde sich das in den Kopf verlagern).Ich suchte damals meinen Frauenarzt auf,der mir Progynova-Tropfen verschrieb,die ich mit einsetzen der Regelblutung nehmen sollte.Das brachte keine Besserung und so setzte ich die Pille ab.Wir verhüteten drei Monate mit Kondom und entschieden uns dann für ein Baby.Nochmals suchte ich meinen Frauenarzt auf,da die Beschwerden nicht nachließen und es nicht so war wie vor der Pilleneinnahme.Der Arzt meinte,daß könne man nicht mit der Zeit davor vergleichen,der Körper verändere sich.Als ich nach 7 Monaten nicht schwanger wurde und ich immer noch die Beschwerden bzgl. der Regelblung hatte suchte ich einen anderen Arzt auf.Der stellte einen zu niedrigen Östrogenspiegel fest und verschrieb mir Clomifen (50mg 3-7 Zyklustag).Im ersten Zyklus verschlechterten sich die Werte doch dann ging es bergauf.Die Werte waren gut,ich fühlte mich super hatte eine normale Regelblutung und keine !!! Kopfschmerzen mehr.In den darauffolgenden fruchtbaren Tagen schliefen wir miteinander.Ca. eine Woche später wachte ich nachts schweißgebadet mit starken Unterleibsschmerzen auf.Ich konnte mich kaum auf den Beinen halten,so schlapp fühlte ich mich.Am nächsten Morgen hatte ich bei Anstrengung,Treppensteigen und strecken noch Schmerzen,in den darauffolgenden Tagen Schmerzen in den Oberschenkeln und der Leiste,dann noch ein leichtes ziehen im Unterleib.Als ich einige Tage darauf meinen Frauenarzt aufsuchte waren die Schmerzen fast weg.Er meinte,das könne unter Clomifen schonmal vorkommen.Er untersuchte mich nicht,auch die in der Packungsbeilage aufgeführten Ultraschalluntersuchungen wurden bisher nicht durchgeführt.Ein Termin für die Zeit nach Ablauf der 6 Monate Clomifen wurde vereinbart und ich bekam ein weiteres Rezept ausgehändigt. (3 Zyklen habe ich noch vor mir).Ich wollte dann auch nicht rummjammern.Ich befinde mich zur Zeit noch in einer Psychotherapie wegen einer Posttraumatischen Belastungsstörung und damit verbundenen Depressionen.Als ich meinem Therapeuten einige Tage zuvor davon erzählt habe,meinte er nur,ich wolle wegen meiner vor ca. drei Jahren zurückliegenden Vergewaltigung Mitleid erregen.Er riet mir von einer Schwangerschaft und eine Behandlung von Clomifen ab.Die Natur würde sich ihren Weg suchen,er halte nichts von hormoneller Unterstützung.Nicht alle könnten Kinder bekommen.Bei mir sei das psychisch bedingt.Ich habe Angst,daß durch die Vergewaltigung etwas "kaputt"gegangen sein könnte und ich deshalb keine Kinder bekommen kann. Zurück zu den Schmerzen.Am Sa bekam ich dann meine Regelblung mit starken Unterleibsschmerzen,sehr starken Kopfschmerzen (da half auch kein Paracetamol),Hitzewallungen,Schwindel und hochrotem Kopf,obwohlich kein Fieber habe.Die Kopfschmerzen und Hitzewallungen halten weiter an.Woher kommen die Beschwerden und warum hatte sich das einen Monat zuvor normalisiert ? Kann es sein,daß die Hormonwerte für die Befruchtung ausreichen (es wurde ja fast immer zum Zeit des Eisprungs Blut abgenommen,für die folgenden Monate ist das nicht mehr vorgesehen) aber das die Hormonwerte dann so abstürzen,daß sich das befruchtete Ei nicht einnisten kann bzw. abgestoßen wird ? Was hat es mit den Unterleibs-bzw. vorallem Kopfschmerzen auf sich ? Wir wohnen in Kiel.Gibt es die Möglichkeit in Ihre Kinderwunschsprechstunde zu kommen oder sollte in diesem Stadium der Frauenarzt weiterbehandeln ? Mein Frauenarzt hat nun Urlaub,sollte ich die Vertretung aufsuchen ? Wie sollten wir weiterverfahren ? Bei meinem Mann (33 Jahre) wurde ein zu niedriger Testosteronwert und dadurch zu wenig Sperma festgestellt (was jedoch laut des Arztes meines Mannes um schwanger zu werden reichen könnte,die Chancen seien etwas geringer und mit meiner Konstelation etwas ungünstig).Nach einem Leydig-Zell-Test bekam er Testosteron-Tabletten verschrieben.Ihm geht es gut,er hat bisher keine Nebenwirkungen. Tut mir leid,daß es so umfangreich geworden ist.Für Ihre Mühe bedanke ich mich schonmal im voraus.
Betr.: Sternchen Liebe Patientin, Sie schrieben uns am 12.7., daß Sie 26 Jahre alt sind und Kinderwunsch haben. Unter der Einnahme von Clomifen hatten Sie keine Kopfschmerzen, allerdings eine starke allgemeine Beeinträchtigung und daß Sie in einer psychotherapeutischen Behandlung sind. Da Sie in Kiel leben, dürfen Sie sich gerne in unserem Kinderwunsch-Zentrum vorstellen. Bitte melden Sie sich dazu unter 0431/5972083 an. In den nächsten Wochen haben wir urlaubsbedingt weniger Patientin. Sie können daher gerne einen Termin für ein Beratungsgespräch vereinbaren. Bitte verweisen Sie dabei auf unsere Korrespondenz, die Sie für das Gespräch auch mitbringen sollten. MFG Prof.Dr-.med.L.Mettler
Mitglied inaktiv
Hallo Frau Prof.Dr.Mettler. Erstmal vielen Dank für die Antwort. Unter Clomifen hatte ich auch Kopfschmerzen,außer im zweiten Behandlungszyklus,da war alles normal (normale Blutung und keine Kopfschmerzen mehr).In den anderen Behandlungszyklen blieben die Kopfschmerzen,auch die Blutung war anders.Das sieht nicht wie richtiges Blut aus,sondern eher bräunlich.Stehen die Beschwerden und eine bisher nicht eingetreten Schwangerschaft im Zusammenhang ? Ist das ein rein hormonelles Problem oder kann es dafür noch andere Ursachen geben ? Vor der Einnahme der Pille war die Blutung anders,es sah aus wie richtiges Blut,ich hatte mal Unterleibsschmerzen aber war alles nicht so schlimm,auch die Kopfschmerzen waren nicht da. Ich habe einen Termin für die Kinderwunschsprechstunde für den 26.07.04 vereinbart und hoffe ich kann den Termin einhalten,denn mein Frauenarzt kommt an diesem Tag erst aus dem Urlaub wieder,ich hoffe er fühlt sich nicht überrumpelt oder denkt ich zweifel an seinem Vorgehen.
Liebe Patientin Sternchen Es freut uns, wenn Sie uns in unserer Kindersprechstunde besuchen, wir werden Ihnen dann weiterhelfen und gemeinsam beraten, welche Therapie für Sie am besten sein wird. MFG Prof.Dr.med.L.Mettler
Mitglied inaktiv
Hallo Frau Dr.Mettler, nochmals Danke für Ihre Antwort. Mir wurde bei der Terminvereinbarung gesagt,daß ich zu dem Termin am 26.07.04 eine Überweisung meines Frauenarztes mitbringen soll,sowie Laborergebnisse der letzten Untersuchungen,das gilt auch für meinen Mann.Mein Frauenarzt kommt am 26.07. erst aus dem Urlaub und weiß ja noch nichts von meinem Termin bei Ihnen.Kann er mir die Überweisung auch verweigern ? Ich hatte den Termin eigeninitiativ auf unseren E-Mail Kontakt hin vereinbart.
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