Lieber Herr Dr. Emig, ich werde kommenden Monat 45 Jahre. Ich habe zwei Kinder (7 und 9) und wir wünschen uns so sehr noch ein Drittes. Ich war bei zwei Frauenärzten, habe ein Zyklusscreening gemacht und die Hormone und die Eireserve testen lassen. Beide Ärzte sagen es sieht gut aus und ich solle es einfach mit Letrozol probieren und zur Unterstützung Progesteron in der zweiten Zyklushälfte nehmen. Das war im August des vergangegen Jahres. Im ersten Zyklus (in dem ich nur das Progesteron genommen habe) bin ich schwanger geworden, leider handelte es sich um ein Windei, das in der 9. SSW abgegangen ist. Nun habe ich zwei Zyklen mt den Letrozol hinter mir und befinde mich im 3. Zyklus und Letrozol und war heute am 10. Zyklustag zum Ultraschall bei meiner Frauenärztin. Ein Ei sieht gut aus (12mm). Ich soll dieses Mal den Eisprung auslösen, wenn der Ovolationstest positiv ist.  Meine Zyklen sind sehr regelmäßig. Kann iegentlich meine Uhr danach stellen. Nun habe ich heute zum ersten Mal gegoogelt, das habe ich bisher vermieden. Nun lese ich eigentlich überall, dass es in meinem Alter gar keinen Sinn mehr macht und nicht mal mehr Kinderwunschkliniken IVF mit meinen eigenen Eiern machen würden und, dass die Chance bei unter einem 1% liegt überhaupt schwanger zu werden, geschweige denn ein gesundes Baby auf die Welt zu bringen. Ich würde ja viel machen um schwager zu werden, aber wenn es wirklich so unwahrscheinlich ist, weiß ich nicht, ob ich oder wie lange ich noch jeden Monat hoffen möchte.  Wie sehen sie das? Ist die individuelle Wahrscheinlichkeit 1% oder die über die Gruppe der Ü45-Jährigen gesehen? Ist das alles noch sinnvoll? Beste Grüße Simone