Ali74
Sehr geehrte Frau Prof. van der Ven! Erst einmal ein herzliches Dankeschön für Ihre Unterstützung hier im Forum! Die Meinungen der Ärzte bezgl. Pausen zwischen den ivf Zyklen sind unterschiedlich. Die einen sagen ja unbedingt , da die Eierstöcke eine Pause brauchen und sonst nicht gut auf die Stimulation ansprechen , da diese zu“müde“ sind , die anderen sagen eine Pause sei nicht nötig und das Ergebnis auch nicht schlechter. Bei meiner KiWu ist die Aussage wie folgt: die Blutung direkt nach dem negativ ist ausreichend und dann kann neu stimmulier t werden. Also einen Pausen -Zyklus. Im langen Protokoll sollen es zwei Blutungen sein. Wie sind ihre Erfahrungen? haben bestimmte Frauen Vorteile von zwei Pausenzyklen im langen Protokoll? Gibt es dazu Wissenschaftliche Daten ? Oder ist dies evtl. eine Erfahrung die meine KiWu gesammelt hat und es daher empfiehlt? Danke und Lg
Es kommt auf den Verlauf des Stimulationszyklus die Eizellausbeute und das Alter der Patientin an. Im Prinzip reifen permanent viele kleine Follikel im Eierstock heran Wenn im Stimulationszyklus eine sehr hohe Eizellzahl erreicht wurde gibt man dem Eierstock lieber eine Pause damit im Folgezyklus nicht noch mehr Follikel reagieren oder noch zu viele Restfollikel vorhanden sind die sich nicht zurückgebildet haben und zystisch verändert sind. War die Eizellausbeute geringer stimulieren viele Kollegen gleich im Folgezyklus erneut. Eine goldene Regel gibt es nicht,es hängt hauptsächlich vom Stimulationsverlauf und dem Ultreaschallbild des Eierstockes vor der erneuten Stimulation ab.
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