Mitglied inaktiv
Hallo, ich habe meine erste IVF hinter mir, nach einem positiven Ergebnis ist der HCG Wert nun wieder gesunken und ich warte auf meine Blutung. Da ich PCO habe und keine Follikelreifung ohne FSH, sind wir nach 5 GvnP Zyklen den Weg der IVF gegangen. Ich hatte leider nur 3 EZ wovon 2 befruchtet wurden. (langes Protokoll mit Decapeptyl, Stimu mit 150 IE Puregon und zum Schluss 200 IE). Die Ausbeute war daher sehr mager. Da wir ein sehr gutes Spermiogramm haben, stellt sich mir die Frage ob ich nicht nochmal eine Ovarienstichelung machen sollte und es dann mit GvnP oder IUI probieren sollte. Vor einem Jahr wurde die Bauchspiegelung mit Stichelung gemacht, ich habe danach sehr gut auf Puregon reagiert und wurde auch gleich schwanger im naechsten Gvnp Zyklus. Leider Abgang 8 woche ohne Ausschabung. Die Zyklen danach habe ich immer weniger auf Puregon reagiert, bis wir schliesslich abgebrochen haben weil einfach nichts gereift ist. Nun nach IVF befinde ich mich in der 7 Woche, und habs wieder nicht halten koennen. SD ist ok, mein Blutzucker ist durch Metformin eingestellt. Was kann man noch untersuchen lassen? Immunsystem, Gerinnung? Liegt es an mir oder an den Eizellen dass sie sich erst einnisten und dann wieder abgehen? Ich bin gerade 30 geworden, mein Mann 31. Tut mir Leid das es nun so lang geworden ist, ich wuerde mich sehr ueber Ihre Einschaetzung freuen.
Hallo, das tut mir wirklich alles sehr Leid! Sie werden aber wieder schwanger werden. Den Weg dürfen Sie sich aussuchen. Die Ovarstichelung ist schon wieder eine OP. Grundsätzlich müssen Sie so oder so wieder stimuliert werden und wenn jetzt bei der IVF was herangereift ist, dann spricht auch nichts dagegen, dass Sie auch für GV etwas zum heranreifen bekommen. Mit PCO haben Sie nur das Risiko, dass zu viele heranreifen und dann wird GV gefährlich. Das kann man aber alles dosieren. Ausserdem gibt es auch noch andere Medikamente ausser Puregon. Wird denn der jetzige Abgang genetisch untersucht? Dann wüssten Sie, dass es nicht an Ihnen liegt, sondern dass es am Embryo lag (was ich vermute, aber ohne Untersuchung kann man es nicht beweisen). Gerinnung kann untersucht werden, schwanger werden Sie davon aber auch nicht. Die immunologischen Ansätze sind alle wissenschaftlich nicht bewiesen und bringen Sie wahrscheinlich auch nicht weiter. Sie müssen stark sein und es tapfer weiter probieren. Es wird sicher auch mal der richtige Embryo dabei sein. Alles Gute, Roxana Popovici
Mitglied inaktiv
Vielen Dank für ihre Antwort. Es wird keine genetische Untersuchung gemacht, da es sich alles " im Rahmen" befindet und die Abgänge früh waren. Heute kam die Info das HCg von 92 auf 126 gestiegen ist, kann natürlich nicht intakt sein :( Ich werde das mit meiner kiwu besprechen, es ist natürlich auch ein finanzieller Aspekt welchen Weg man geht. Vielen Dank nochmal.
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