Sehr geehrter Herr Dr. Schmidt, ich bin 39 Jahre alt und mein Mann und ich befinden uns seit Anfang 2026 in einer Kinderwunschbehandlung (ursprünglich wegen OAT bei meinem Mann). Mitte Januar lag mein AMH-Wert bei 2,36 und wir haben eine ICSI hinter uns. Mir konnten 15 Eizellen entnommen werden, von denen 13 reif waren und neun erfolgreich befruchtet werden konnten. Leider hatten wir am 5. Tag nur eine Morula und eine Blastozyste. Bei der Blastozyste (Kyrotransfer) hat eine Einnistung begonnen, die dann jedoch leider gestoppt hat.  Nun rät mir meine behandelnde Ärztin wegen des Verdachts auf Endometriose zu einer Bauchspiegelung. Ich habe keine klassischen Symptome einer Endometriose und auch der Ultraschall in einem spezialisierten Zentrum war unauffällig. Alternativ könnte man das sogenannte lange Protokoll ausprobieren, um die Eizellqualität hoffentlich zu verbessern.  Was würden Sie mir raten? Langes Protokoll oder zuerst die Bauchspiegelung? Freundliche Grüße Kiki