Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Mittelohrentzündung und geplatztes Trommelfell

Frage: Mittelohrentzündung und geplatztes Trommelfell

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Hallo Herr Dr. Busse, meine kleine Tochter, 10 Monate, hatte seit 2 Wochen eine Erkältung. Ich war relgelmäßig mit Ihr bei unserem Kinderarzt, der sie hömopatisch behandelte. Die Erkältung wurde anfangs mit schleimlösenden und abhustenfördernden Globulis und Inhalieren behandelt. Trotzdem bekam Julia eine Bronchitis mit Hustenkrämpfen, so daß sie auf meine Bitte hin zusätzlich Spasmomucosolvan verschrieben bekommen hat. Damit verbesserte sich ihre Erkältung etwas. Vorgestern lief auf einmal Eiter aus ihrem Ohr und der Arzt diagnostizierte eine Mittelohrentzündung und ein geplatztes Trommelfell. Dies sei aber nicht weiter schlimm. Das Loch würde wieder zuwachsen und so könne der Eiter besser abfließen. Ich habe weder abschwellende Nasentropfen noch ein Antibiotikum verschrieben bekommen. Ich bin eigentlich dagegen, sofort Antibiotika zu geben. Aber in diesem Fall? Alle erzählen mir, das wäre alles andere als harmlos, nur unser Arzt stellt es so dar. Sie bekommt jetzt Globuli gegen die Mittelohrentzündung und Mucosolvan gegen die Erkältung. Wie schlimm ist ein geplatztes Trommelfell? Gibt es Spätfolgen? Geht die Mittelohrentzündung wirklich von alleine weg? Sie ist immer noch erkältet und hat eine schniefende Nase. Besteht nicht die Gefahr, daß auch das andere Trommelfell platzt? Durch Tip einer Bekannten habe ich jezt nachts Zwiebelsäckchen auf die Ohren gelegt. Ich bin total verunsichert und überlege schon den Arzt zu wechseln. Für eine kurze Antwort wäre ich dankbar. Mit freundlichen Grüßen Gerlinde


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe Gerlinde, diese Art nur homöopathisch zu behandeln ist eine Frage der Einstellung. Schulmediziner so wie ich halten das für ein Risiko, eine eitrige Mittelohrentzündung in so einem Fall nicht antibiotisch zu behandeln. Sie müssen sich einfach entscheiden, zu welcher Art von Medizin sie Vertrauen haben, entweder zu der wissenschaftlich erprobten und bewiesenen oder zum Glauben an bestimmte Heilwirkungen wie in der Homöopathie. Alles GUte!


Mitglied inaktiv

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Hallo Gerlinde, das Problem ist wohl das sich viele Kinderärzte nicht so gut mit Ohrenerkrankungen auskennen.Ich an deiner Stelle würde einen HNO Arzt aufsuchen. Gruß Minimaxi


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