B.Happy
Guten Tag, im Hinblick auf die bevorstehende Geburt (ca.30 März) möchte ich sie hinsichtlich eines Medikaments fragen, was bei uns hier in Nordafrika gerne bei der Geburt verschrieben wird. Es handelt sich um Spasfon (antispasmodique), ein französisches Produkt, das aus folgenden Komponenten besteht: Phloroglucinol und Triméthylphloroglucinol. Normalerweise wird das Medikament bei Periodenschmerzen oder auch Unterleibsschmerzen in der Schwangerschaft verschrieben. Bei der Geburt meines Sohnes wurde es mir jedoch verabreicht, als ich schon Wehen hatte, die ich ziemlich unerträglich fand. Ich wunderte mich, dass mir in diesem Zustand noch ein Schmerzmittel verschrieben wurde. Als ich meine Frauenärztin später darauf ansprach, teilte sie mir mit, dass dieses Schmerzmittel in der Wehenphase genau gegenteilig wirke und zu einer schneller Öffnung des Muttermundes beiträgt. Wenige Stunden später war mein Sohn dann auch auf der Welt. Nun frage ich mich aber im Hinblick auf die anstehende Geburt, ob ich ein solches Produkt noch einmal nehmen sollte. Ist es nicht besser, alles seinen natürlichen Verlauf zu lassen? Kann ein solchen Medikament nicht auch dem Baby schaden? Ich würde mich freuen, wenn sie mir diese Frage beantworten könnten, obwohl ich nicht glaube, dass es ein solches Medikament auf dem deutschen Markt gibt. Vielen Dank.
hallo, Das ist ein Spasmolytikum,das ein weicherwerden des Muttermundes bewirkt,diesen schneller aufgehen lässt und durch die Krampflösung weniger Schmerzen auftreten. Und nein,es schadet während der Geburt nicht. Wenn Sie keine Schmerzmittel bzw entkrampfende Mittel möchten ,können Sie diese verweigern - warmes Wasser ist genausogut ;-) Eine schöne Geburt, Viele Grüße Silke Westerhausen
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