julchen1986
Guten Tag, Ich bin in der 37. Woche schwanger mit meinem zweiten Kind (das erste kam in der 30. Ssw tot zur Welt). Nun war ich gestern zum Geburtsplanungsgespräch in der Klinik, in welcher ich voraussichtlich entbinden werde. Die Hebamme meinte, dass während der Geburt nur "ab und zu" ein CTG geschrieben wird. Nun weiß ich von einer anderen Klinik (level 1), dass diese die Geburt ständig, also pausenlos mit Ctg überwachen. Nun habe ich mich gefragt, ob die " Dauerüberwachung" mittels ctg notwendig ist bzw. Eben auch, inwieweit man eine Verschlechterung des kindes unter der Geburt z.b. abfallende herztöne mit dem sporadischen ctg zuverlässig erkennen kann? Wie ist das üblich? Vielen Dank und Gruß, julia
Dr. med. Stefan Kniesburges
Hallo, Grundsätzlich reicht in der Eröffnungsphase der Geburt eine Intervallüberwachung. In der letzten Phase der Geburt wird immer eine Dauerüberwachung durchgeführt. Wenn eine PDA liegt oder wenn die Geburt medikamentös mit einem Wehenmittel unterstützt wird oder wenn bei der Intervallüberwachung das CTG auffällig war, wird ebenfalls eine Dauerüberwachung durchgeführt. Dr. S. Kniesburges, St. Marienkrankenhaus Ratingen
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