Guten Tag, ich bin 44 Jahre alt und kinderlos, Umstellung August 23 von Pflaster auf Pille (Gestagen). Keine weiteren Erkrankungen, nie zuvor Zyklusprobleme. Ich habe seit Januar 24 eine Zyste am rechten Eierstock (15. Januar, 2 cm, 18. Januar 3,5 cm) hatte starke Schmerzen zwischenzeitlich und in den Monaten zuvor am linken Eierstock zwei Zysten, die sich aber zurückgebildet haben. Regelblutung im September und November, in der übrigen Zeit nur Schmierblutungen. Letzmalige Einahme Pille am 18.01., danach 12 Chlormadion, Blutung Anfang Februar normal, Zyste beim Kontrolltermin 5,5 cm, Termin Bauchspieglung steht an (Besprechung am 20.02.24). Seit Dienstag wieder starke Blutungen mit Koagel. Stehen diese Blutungen im Zusammenhang mit der Zyste ? Und steht damit meine bevorstehende Bauchspiegelung auf der Kippe ? Meine Leidenszeit (Einschränkungen im Alltag durch die Zysten und einhergehende Schmerzen) beträgt fast ein halbes Jahr, wegen etwas was eigentlich ganz harmlos und ohne Probleme sein sollte.
Zu Ihren Fragen: Stehen diese Blutungen im Zusammenhang mit der Zyste ? Das ist anzunehmen. Und steht damit meine bevorstehende Bauchspiegelung auf der Kippe ? Nei, es sei denn die Laparoskopie wird überflüssig, wenn die Zyste im Rahmen der Blutung weggeht. Meine Leidenszeit (Einschränkungen im Alltag durch die Zysten und einhergehende Schmerzen) beträgt fast ein halbes Jahr, wegen etwas was eigentlich ganz harmlos und ohne Probleme sein sollte. Bei einem halben Jahr Einschränkungen hätte ich die Operation der Eierstockzyste früher empfohlen. Gruß Dr. Mallmann
Guten Tag, vielen Dank für Ihre Antworten. Die erwähnten Zysten am linken Eierstock sollten durch eine Bauchspiegelung entfernt werden, zum Termin im Januar waren sie nicht mehr da. Dort wurde lediglich festgestellt, dass sich nun rechts eine Zyste befindet (15.01.24, 2cm), die dann in den drauffolgenden Tagen sich auf 3,5 cm vergrößert hat (18.01.24 Kontrolle beim meiner Ärztin) danach Einnahme von Chlormadion (12 Tage) und Feststellung am 08.02.24 das die Zyste auf 5,2 cm vergrößert ist. Die Zysten am linken Eierstock (Anfangs 2 cm, vergrößert auf 4 cm, mit erheblichen Schmerzen und letztendlich zwei Zysten à 2 cm) sollten beobachtet werden und im Termin zur Vorbesprechung des Eingriffs (15.01.24) waren sie dann nicht mehr da. Würde eine Sterilisation, die ich mittlerweile sogar in Betracht ziehe, Abhilfe der Problematik schaffen ? Also eine erneute bzw. ständige Zystenbildung unterbinden ? Ich bin über 40 und bin alleinstehend und auch in naher Zukunft wird sich das nicht ändern. VG
Nein, eine Sterilisation hat keinen direkten Einfluss auf die Entstehung von Eierstockzysten. Gruß Dr. Mallmann
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