Frage im Expertenforum Kinderernährung - Gastroenterologie an Prof. Dr. med. Stefan Wirth:

Wie kann ich den Spuckattacken bloß entgegen wirken?

Frage: Wie kann ich den Spuckattacken bloß entgegen wirken?

Mamamohr183

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Liebe Experten! Meine Tochter (wird Montag 4, bisher immer gesund gewesen) leidet seit ca. 3 Wochen an nächtlichen Spuckattacken (5 x bisher, unregelmäßige Abstände) und ist später topfit, wenn sie noch eine Stunde danach schlafen konnte. Der Kinderarzt (2x waren wir schon da) hat per Ultraschall Verstopfung festgestellt (trotz ziemlich regelm. Stuhlgang) und Lactulose- Sirup, sowie Microlax verschrieben. Sie bekommt seit her keine Schokolade und keine Bananen mehr und ich achte drauf, dass sie mehr trinkt. Ihr Essen ist seit 2 Monaten ca. sehr schlecht, selbst Lieblingsspeisen verzehrt sie spärlich. Mit 14,7 kg bei 101 cm ist sie auch relativ leicht. Sorgen um ihre Entwicklung mache ich mir nicht, sie ist sehr sehr lebhaft, frech und lieb - wie es sich gehört. Aber diese nächtlichen Attacken machen mich und meinen Mann fertig. Das arme Kind rennt alle paar Minuten zur Toilette und würgt und spuckt ganz arg. Sie ist nach 3-4 Stunden zwar wieder fit, aber mich schlaucht das sehr, zumal ich noch ein kleineres Kind, sowie den ganz alltäglichen Wahnsinn zu bewältigen habe - schwer, wenn man 1 -2 x die Woche solche Nächte erlebt. Letzte Attacke war gestern nacht, der Sirup ist seit einigen Tagen leer (eine Attacke hatten wir auch kurz nach Beginn der Sirup- Behandlung) mit Microlax abführen mochte ich nicht tun, da sie 2x ihr großes Geschäft erledigt hatte (ein paar Stunden vorher und kurz vor Ende der Attacke auch noch einmal) Wegen Verstopfung spucken - ok, gibt es... Aber wenn das Kind doch gehen kann und die Konsistenz des Stuhls doch einigermaßen ok ist... Über Unverträglichkeiten haben wir auch schon nachgedacht, kommen aber zu keinem Ergebnis... Wäre schön, wenn Sie den einen oder anderen Rat für uns hätten, bevor unser Kinderarzt wieder da ist... Danke schon einmal... Mit müden Grüßen Sabrina


Prof. Dr. med. Stefan Wirth

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Ob die Symptomatik wirklich mit einer Obstipation in Verbindung steh, kann ich nicht beurteilen, es ist sicher möglich aber nicht typisch. Wenn die tägliche Stuhlentleerung sicher gestellt ist, müssen andere Gründe vorliegen. Auf jeden Fall bedarf die Situation dann einer Abklärung ggf. auch stationär. Man muss auch auf neurologische Zeichen untersuchen und Laborwerte abnehmen. Gruss S. Wirth


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