Steblau_87
Liebe Ärzte, mein Sohn ist fast 10 Monate. Er wird nach Bedarf gestillt. Die Beikost koche ich seit der Einführung selbst (anfangs Brei, mittlerweile Fingerfood). Er isst: Frühstück: Obst und Getreideprodukte (zB Brot oder selnstgebackenes zuckerfreies wie Pfannkuchen, Riegel, etc) Mittags: Gemüse, dazu abwechselnd Kartoffeln, Nudeln, etc, manchmal Fleisch oder Fisch dazu Nachmittags: Obst und Getreideprodukte (Hirsestangen, Baby kekse etc) Abends: Gemüse, Essen vom Familientisch, danach Hirsebrei mit etwas Nussmus und Apfelmus Dazu wird er bestimmt noch mindestens vier- bis fünfmal gestillt. Er bekommt aktuell keine Kuhmilch, da er darauf immer wieder mit Hautekzemen reagiert. Ich gebe auch keine Pulvermilch. Den Getreidebrei rühre ich mit Wasser oder Hafermilch (mit Calcium) an. Ich nehme Folio Forte, das auch Jod enthält. Jetzt habe ich mit Schrecken gelesen, dass wenn ausschließlich selbst gekocht wird, das Baby zusätzlich Jod erhalten muss. Ich dachte immer, er wird über die Muttermilch ausreichend mit Jod versorgt (da ich ja Jod nehme). Habe ich hier etwas falsch gemacht und wie stelle ich die ausreichende Jodzufuhr sicher? Danke und viele Grüße
Da sehe ich kein Problem, zudem Sie Jod einnehmen, das z.T. in die Muttermilch geht. Aber zu optimieren gibt es doch etwas. Fisch sollten Sie etwas öfter anbieten (Seefisch, kein Süßwasserfisch). Zudem sollte man Brot u.a. Getreideprodukte verwenden, die mit Jodsalz gebacken bzw. hergestellt wurden.
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