Colien07022004
Sehr geehrte Herr Professor, unsere Tochter ist 5, leidet an Lupus mit Beteiligung des Verdauungssystems. Unser Kind isst schon immer sehr schlecht und laut Ernährungsprotokoll nur knapp 20% ihres Tagesbedarfs. Mit 3 Jahren lag sie auf der 25. Perzentile mit nun 5 Jahren auf knapp oberhalb der 3.ten (aktuell 15.6kg bei 109cm) Die Ernährubgsberaterin spricht nun von kindlicher Essstörung und redete sofort von Magensonde und besser noch einer PEG! Wir Eltern sind nun geschockt und völlig vor der Kopf gestoßen. Unser Kind kann ja essen aber isst eben nur extrem wenig, es muss doch eine andere Variante geben? Das alles ist ja sehr invasiv! Kitafähig ist sie nicht, sie ist extrem Infektanfällig und hat ein riesen Schlafbedürfnis (sie schläft von 20:00 Uhr bis 10 Uhr und von 15:00 - 17 Uhr). Was sind Ihre Erfahrungen und Empfehlungen bei "Essgestörten Kindern"? Wie gehen Sie in ihrem Klinikalltag damit um? Aktuell erhält sie 1x wtl. eine MTX Spritze (15mg) und tgl 5mg Prednisolon. Vielen Dank für Ihre Meinung! Lg
Das ist ein sehr komplexes Problem. Die Frage ist, warum sie wenig ist. Hängt das mit der Erkrankung zusammen oder hat es tatsächlich psychologische Gründe. Man kann auch Trinkkonzentrate zum Trinken geben, damit kann man erhebliche Kalorienmengen zuführen. Aber das muss natürlich auch getrunken werden. Wenn das nicht geht und das Gedeihen aufgrund der zu geringen Kalorienaufnahme gefährdet ist, ist dien PEG eine probate Lösung. Das muss mit den Behandlern besprochen werden, die das Kind und den Krankheitsverlauf am besten kennen. Gruß S. Wirth
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