Tomika
Sehr geehrter Dr. Posth, nach Absetzen des Lamotrigin bei unserem Sohn (6J.) sind noch Ängste und Zwänge zurückgeblieben (Schuhverschlüsse, Gürtel, Jackenärmel werden zu fest zugemacht) , Alles, als ob er Halt sucht. Das Medikament ging auch sehr auf den Gleichgewichtssinn, den er neu trainieren muss. Was können wir als Eltern tun, um ihm aus den Zwängen herauszuhelfen? Viele Grüße Tomika
Hallo, wenn man annehmen muss, dass diese Zwänge noch Auswirkungen der Medikation sind, dann werden sie mit der Zeit spontan abnehmen. Trotzdem ist es wichtig sie ernst zu nehmen und durch rationale Korrekturen zu entschärfen. Mit 6 Jahren ist ein Kind aufnahmefähig für solche Erklärungen. Z.B. erklärt man ihm, dass enge Verschlüsse ungesund für Hände und Füße sind, weil zu wenig Blut durchfließen kann. Oder der Bauch abgescnürt wird und nachher nicht mehr genug Essen hineinpasst. Dadurch entsteht eine ander Angst bereitende Situation, die nur durch die Beendigung des Zwangs erfolgen kann. Aber dann ist auch die Angst aufgehoben. So sollten Sie es einmal versuchen. Viele Grüße
Die letzten 10 Beiträge
- panische Angst vor Männern
- 6-jährige findet kein Anschluss
- Kleinkind ruft nachts Mama, Abstillen
- 5-jähriger wird einfach nicht trocken - und darüber mittlerweile aggressiv
- Verabschiedung bei „wichtigem Termin“
- Beziehung der Geschwister untereinander
- Verhalten 3-Jähriger
- Unsichere oder sichere Bindung
- 22-monate altes Kind plötzlich panische Angst vorm Auto
- Sorge um meine 5,5-jährige Tochter – nächtliches Einnässen und Verhaltensänderung