Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Posth, mein Sohn wird im März 6 Jahre alt. Er wurde nach dem HAWIK IV-Test nachträglich eingeschult, auf Rat mehrere Fachleute. Lion war ein Schreibaby & fällt seit der Krippe durch unangepasstes Verhalten auf. Die ADHS-Diagnose teilt seine Lehrerin nicht. Lion geht gerne zur Schule & kommt kognitiv gut mit. Das Problem: Lion hat kann sich nicht organisieren, neue Aufgabenstellungen fallen ihm schwer. Er kann sich sozial nicht in die Klasse integrieren, keiner will mehr neben ihm sitzen. Er provoziert, sucht Machtkämpfe, redet pausenlos, akzeptiert keine Regeln. Bei den Hausaufgaben muss ich dabei sein, da er unkonzentriert & zappelig ist. Ich überlege, ihn aus der Schule zu nehmen & bis zur regulären Einschulung in den Kiga zu geben. Lion möchte nicht zurück! Seine Lehrerin rät wegen Verletzung des Selbstwerts ab. Er spürt meine Unsicherheit & meine Zweifel. Wie beurteilen Sie die Situation? Was raten Sie mir? Gruß Kerstin
Liebe Kerstin, so ganz verstehe ich den Verlauf nicht. Die sozialen Probleme in der Gruppe Ihres Sohnes waren doch mit Sicherheit auch schon im Ki-ga erkennbar (schreiben Sie ja auch). Die Intelligenz ist zwar ein wichtiger Faktor für die Fage der Einschulung, aber eben nicht der einzige. Wer waren denn die Fachleute? Und was raten die Ihnen dann heute? Allerdings hat die Lehererin nicht unrecht. Ein eingeschultes Kind wieder aus der Schule herauszunehmen und zurück in den Ki-ga zu stecken (falls der das Kind überhaupt noch wieder aufnimmt), das ist für das Selbstbewusstsein des Kindes sehr ungünstig. Für die Schwierigkeiten im sozialen Bereich, die Ihr Sohn ohnehin schon bietet, ist das eine nochmalige Verstärkung. Ist die Lehrerin denn bereit, Ihren Sohn erst einmal weiter durchzuziehen? Parallel wäre zumindest eine Erziehungsberatung angesagt, wahrscheinlich besser aber sogar eine Kinderpsychotherapie. Wie sehen Sie das selbst? Viele Grüße
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