Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Posth, unsere 4-Jährige verlangt weiterhin die Schlafbegleitung (Hand halten bis sie fest eingeschlafen ist, i.d.R. braucht sie wenige Min.) durch uns Eltern, trotz ausgiebiges Ritual mit Buchlesen am Ende. Bei Babysitter aber nicht (mind. 1x die Woche aus beruflichen Gründen). Weiter ist es so, dass sie ausnahmslos jede Nacht zu uns ins Bett kommt. Wir haben auf Rat der KÄin einen "Schlafkalender" eingeführt, wenn sie die Nacht in ihrem Bett bleibt, kann sie sich was wünschen.Bis auf ein paar mal, kein Erfolg. Bis 3 1/2 Jahren Elternbett, dann auf Ihren Rat hin ins eigene Zimmer mit 2 Jahre jüngeren Bruder umgezogen. Hatte seit der Geburt bis etwa 2 1/2 enorme Einschlafschwierigkeiten (bis zu 2 Std) und eine Mutter mit leider wenig Geduld dafür einen Vater mit sehr viel Geduld. Unser 2-Jähriger wird auch in den Schlaf begleitet und kommt auch jede Nacht zu uns. Wir schlafen praktisch seit seiner Geburt nicht mehr richtig, weil es so eng ist. Vielen Dank für Ihre Hilfe
Hallo, vermutlich ist es der kleine Bruder, dem Ihre Tochter im Moment noch nacheifert. Sie möchte nicht das Gefühl haben, ihrem Bruder nachstehen zu müssen. Wahrscheinlich trägt sie auch immer noch Unsicherheit in sich, was den Schlaf angeht. Wäre es denn eine vorübergehende! Lösung, wenn einer der Eltern sich eine Zeitlang zur Tochter schlafen legte, sobald Ihr Sohn nachts zu Ihnen kommt. Ein flexibles Bett hierfür müßte dann vorgerichtet sein. Auf jeden Fall wäre es bequemer für Sie. Ihr Sohn wird ja auch älter und braucht Sie bald nicht mehr in der Nacht, wenn er ganz sicher wieß, dass Sie immer da sind, wenn er sie braucht. Dann wird auch Ihre Tochter sich zufrieden geben. Die Einschlafbegleitung sollten Sie ihr noch weiter gönnen. Später werden Sie sich an all das nicht mehr richtig erinnern können, aber Ihre Kinder werden sich daran erinnern, dass sie immer Eltern hatten, die für sie da gewesen sind. Das verbindet lebenslang! Viele Grüße
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