Anika123
Hallo, im 1 LJ soll man ja immer schnellstmöglich die Bedürfnisse der Babys erfüllen, das haben ich auch so gemacht. Nun ist meine Tochter mittlerweile 18 Monate alt und eigentlich hat sich da bei uns nicht viel geändert, außer dass wir vielleicht nicht mehr gar so schnell reagieren wie zuvor. Wie sollte man denn eigentlich jetzt damit umgehen? Immer noch sofort zur Stelle sein oder auch mal etwas warten ob sie selbst wieder zur Ruhe findet? Besonders bei Wut, Ärger? oder wie sieht es einfach bei Übermüdung oder schlechter Laune aus? Bei Schmerzen ist es ja selbstverständlich, dass man gleich reagiert. Ist es gut, wenn sie auch lernen sich selbst wieder zu beruhigen oder hat das noch Zeit? Vielen DAnk und liebe Grüsse Anika
verspätete Antwort wegen familiärem Trauerfall Liebe Anika, das hängt zunächst einmal von der jeweiligen Situation ab. Ärger und Wut waren auch im Säuglingsalter nicht die ersten Gründe für schnelles Reagieren. Natürlich kann ein Kleinkind seinen Frust abreagieren, ohne dass man gleich intensiv darauf eingeht. Übermüdung stellt man durch Schlaf ab und schlechte Laune durch Ablenkung, Spiel oder vielleicht einen Spaziergang. In gewisser Weise beruhigen sich die Kinder dabei auch schon von selbst. Aber das sind ja auch keinen echten Konflikte. Wenn ein Kind nicht weiter weiß und sich in seine Emotionen verrennt, ist es aber auch in diesem Alter noch ganz stark darauf angewiesen, von seinen Eltern oder anderen Bezugspersonen aufgefangen und getröstet zu werden. Daraus besteht die Eltern-Kind-Beziehung weit mehr als aus geistiger Förderung oder interessanter Beschäftigung. Viele Grüße
Die letzten 10 Beiträge
- Konsequentes Verweigern des Toilettenganges
- 6 Jährige plötzlich Probleme mit Trennung im KIGA
- Verhalten durch Angst?
- Plötzlich große Verlustangst
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird
- Trilinguale Kinder ok?
- Stärkung Selbstbewusstsein vor OP
- Zweitmeinung Verdacht Autismus
- Unruhiges Baby und schlaflose Nächte
- Baby weint/schreit, wird laut gemaßregelt