Anika123
Meine Tochter (18 Monate) wird noch tagsüber und nachts nach Bedarf gestillt. Nun möchte ich langsam abstillen, zuerst tagsüber. Sie will noch relativ oft trinken, meist zur Beruhigung, isst jedoch auch wenig. Sie kann schon deutlich sagen, dass sie stillen will. verweigere ich die Brust, fängt sie zu weinen an und steigert sich immer mehr rein ohne sich anders beruhigen zu lassen. Alles andere (Schnuffeltuch, Wasserflasche) lehnt sie ab. Wie kann ich am besten vorgehen und wie reagiere ich wenn sie sich so reinsteigert? Haben Sie einen guten Rat für mich? Vielen DAnk und liebe Grüsse
Hallo, eigentlich wollte ich mich aus der Problematik des Langzeitstillens ein wenig zurück ziehen und dieses Gebiet z.B. Biggi Welter, einer Expertin hier im Forum, überlassen. Grundsätzlich ist es so, dass je länger das Stillen über das 1. Lebensjahr hinaus, das Abstillen schwieriger wird. Das gilt sowohl für tagsüber wie für nachts. Aber wenn eine Mutter mit dem Langzeitstillen einverstanden ist, gibt es sicherlich diesbezüglich keine Einwände. Die Probleme fangen nur dann an, wenn jetzt plötzlich die Mutter nicht mehr will, aber das Kind sich von der Brust nicht verabschieden kann. Und jetzt entsteht ein schwieriger Loyalitätskonflikt für den Berater. Soll er die Mutter unterstützen und dem Kind das Abstillen zumuten (wie bei der Brustentwöhnung in der Nacht) oder das Kind unterstützen und der Mutter das Weiterstillen zumuten. Nachdem ich viel über das Langzeitstillen gehört und gelesen habe, bin ich -sagen wir- hin und her gerissen. Sie können mir gerne wieder schreiben, z.B. auch, was Ihnen Biggi Welter rät. Viele Grüße
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