Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Weshalb gibt meine Tochter so schnell auf?

Frage: Weshalb gibt meine Tochter so schnell auf?

Kunderella

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Hallo Dr. Posth, 3 Fragen zu meiner To.(3 J. 10 Mon.). 1.2 J. zu Hause, sehr fortgeschrittene Sprachentwicklung, m.allem früh dran. Seit 3/4 J. stagniert d.Entwicklung völlig. Ich dachte manche Fehler würden sich (Vorbildfunktion) irgendw. von selbst erledigen. z.B. spricht sie D und T statt G und K und u statt ü. Normal? Hätten wir sie korrigieren sollen o.Ä. damit sich das nicht "verfestigt"? 2.Man liest immer, dass KInder unermüdl. probieren würden, bis sie etw. könnten+das sehe ich oft bei Anderen, unsere To. aber sagt oft sie habe "k. Lust mehr" z.B. wenn es darum geht, Radfahren zu lernen (ihr Wunsch). Mit manchen Spielen aber z.B. ist sie sehr ausdauernd (selbbstversunken). Weshalb gibt sie so leicht auf+wie kann ich ihr helfen, nicht so leicht zu verzagen? 3.Wie verhalte ich mich am besten, wenn ihr etwas verboten (Fernsehen) oder nur eingeschränkt erlaubt (Süßigkeiten) ist, was andere oft dürfen um es nicht noch "interessanter" zu machen?


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, mit Stagnieren der Entwicklung meinen Sie offenbar Aussprachefehler, die nicht spontan korrigiert werden. Ich glaube eher, dass das etwas mit der Sprachentwicklung allgemein zu tun hat, denn die von Ihnen genannten Artikulationsfehler zeigen sehr viele KInder in diesem Alter. Im Laufe des 4. Lebensjahres werden viele dieser Fehler von selbst beseitigt. Ob ein Kind unermüdllich versucht oder schnell aufgibt, hat etwas mit seiner Motivation zu tun. Je höher die Lust ist, etwas zu erreichen, desto länger und geduldiger wird versucht. Der Rest ist Charakter. die einen Kinder geben schnell auf die anderen generell später. Dabei spielt Ehrgeiz jetzt schon eine Rolle. Zur letzten Frage gibt es keine allgemein gültige Antwort. Mit einma Verbot machen Sie immer eine Sache noch interessanter. Daher muss das Verbot, wenn einmal ausgesprochen, dann auch konsequent durchgesetzt werden. Insofern sollte man sich nach Möglichkeit vorher überlegen, was man verbietet. Denn die Konsequenz das Verbot einzuhalten ist die Anstrengung dabei, nicht seine Aussprache. Viele Grüße


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