Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Posth. leider konnte ich im letzten Beitrag, auf Grund der Zeichenbegrenzung, nicht die Fragen stellen, die mich interessieren. http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/beitrag.htm?id=37613 Mich interessiert eher der psychologische Hintergrund. Unsere Tochter ist gut entwickelt, da mache ich mir keine Sorgen. Aber wieso mag sie nichts probieren und verweigert sich vielen Speisen, die sie übrigens begeistert benennt und damit ihre Schwester fütt.? Eine Geschmacksfrage ist das nicht, sie hat ja nicht probiert. Wird sich das Verhalten irgendwann "legen"? Soll ich ihren Essenswünschen nachgeben? Das berühmte "hungern lassen bis sie isst" ist nicht mein Fall, aber ich muss zugeben, dass mich diese "Extrawurst" schon nervt, zumal die große Schw. natürlich auch probiert ihre Wünsche durchzusetzen. Sie bekommt auch alles andere zwanglos angeboten, meistens hat sie einen Teller auf dem sie probieren darf wenn sie will, wenn nicht, ist es auch ok. Vielen Dank nochmal!
Hallo, die Frage, warum sich ein Kind so verhält und ein anderes anders, ist psychologisch nicht zu beantworten. Das ist genauso, als wenn Sie fragten, warum das eine Kind kein Mützen auf dem Kopf ertragen kann und das andere Mützen liebt. jeder mensch hat irgendwelche Vorlieben und genauso irgendwelche Abneigungen. Ich meinem Buch (Vom Urvertrauen zum Selbstvertrauen) versuche ich mich ein wenig an den Begriffen Appetenz und Aversion. Appetenz (vergl. Appetit) ist ein im Bewusstsein gefühltes Verlangen, etwas zu haben zu tun oder zu begehren. Aversion ist das gefühlsmäßige Gegenteil dazu. Wir alle werden von diesen Empfindungen gesteuert und können sie -auch später mit besserem Verstand- kaum klar begründen. Etwas neues beim Essen ausprobrieren gehört in diesen Bereich, wie das Bedürfnis, sich anders und neu einzukleiden, die Haarfarbe zu wecheln oder nur die Frisur usw. Alles das kommt auch bei Kindern schon vor. Manche Kinder sind da absolut fordernd und kaum anders zu beeinflussen. Viele Grüße
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