Mitglied inaktiv
hallo herr posth, kein problem, aber eine frage die mich schon lang beschäftigt. wie kommt es (zumindest hoffe ich, dass es so ist...), dass die kinder es nicht als gravierendes belogen-werden oder gar vertrauensmissrauch empfinden, wenn früher oder später bei ihnen ankommt, dass die oben genannten gesellen nicht real existieren (auch, wenn man über die spirituellen bedeutungen diskutieren kann) und ihnen die eltern und viele andere erwachsene jahrelang märchen erzählt haben (auch, wenn man über die spirituellen bedeutungen diskutieren kann)? danke und schöne grüße, MF
Stichwort: Wahrheit und Täuschung Hallo, das klingt ja fast so, als glaubten Sie selbst nicht an den Weihnachtsmann und Osterhasen! Aber im Ernst: Kleinkinder und sogar auch Schulkinder lieben Märchen und Legenden. Ihre lebhafte Fantasie macht es Ihnen möglich, bis zu einem gewissen Grade parallel in einer wirklichen und fiktionalen Welt zu leben. Solange ihr Verstand gesund ist, wissen sie aber immer besser zwischen Realität oder Wahrheit und Irrung oder Täuschung zu unterscheiden. Finden Sie Gefallen an der Täuschung, lassen sie sich bereitwillig darauf ein und hinterfragen dann den Wahrheitsgehalt auch nicht mehr. Sie fühlen sich aber gar nicht getäuscht, weil sie mit dieser Form der Fantasie innerlich konform gehen. Insofern werfen sie auch später ihren Eltern niemals vor, diese hätten sie belogen. Vielmehr wissen sie immer, dass sie mit dieser Vermischung der "Welten" einverstanden gewesen sind. Die Verantwortung des Erwachsenen liegt nur darin, aus dieser (gemeinsam) vorgetäuschten Welt nicht plötzlich erzieherischen Nutzen ziehen zu wollen. Das wird leider häufig als Bestrafungsakt gemacht. Und jetzt fühlt sich das Kind tatsächlich hinters Licht geführt. Viele Grüße
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