blessed2011
Sehr geehrter Dr. Posth, danke für Ihre kompetenten Einschätzungen. Letztens hatte ich mich an Sie gewandt bezüglich des Spielkreiseintrittes (Mai) unseres Sohnes (24 Monate) (3x/W f. 3 Std. 11 Kinder 2 Erz.) Bei uns verändert sich derzeit viel: Im Aug erwarten wir das 2. Kind (32. SSW), ich muss gerade für 2 Wochen (Ende Elternzeit Sohn bis zum neuen Mutterschutz Baby) arbeiten, Papa übernimmt Betreuung. Wir ziehen um im Juli/Aug (bleiben in der Stadt), mein Mann beginnt einen neuen Job zum 1. Juli, schreibt seit Monaten intensiv an der Doktorarbeit, ist daher sehr ausgelastet, besonders jetzt in der Endphase. 6 Tage Dienstreise im September (Norwegen). Wir versuchen so konstant u. verlässlich wie möglich zu agieren. Sind selber auch angespannt,gestresst, manchmal überfordert. Was raten Sie uns für unseren Sohn, damit ihm die ganzen Veränderungen leichter fallen? Der Spielkreis ist eine große Herausforderung für ihn (aber liebe Erzieher, wir können sanft ablösen. Danke!
Hallo, solche Kollisionen in der Familienplanung sind zwar nicht die Regel, aber auch nicht Ungewöhnliches. Meist sind die Elten mehr gestresst als die Kinder, die dann doch immer ihre emotionalen Schlupflöcher haben. Wenn es Ihnen und Ihrem Mann gelingt, in der Zuwendung und emotionalen Versorgung beständig und zuverlässig zu bleiben, nimmt das Kind keine Schaden. Kinder sind im grunge viel belastbarer als man denkt. Aber sie brauchen um sich herum zuverlässige Strukturen und die gesicherte Liebe und Anerkennung ihrer Eltern. Dann geht´s. Solange Ihr Sohn sich im Spielkreis wohlfühlt und er gerne hingeht, kann er da auch Kraft schöpfen. sie sollten erst einmal alles so belassen. Die Herausforderung, die er da erlebt, gehört zu seinen Entwicklungsaufgaben. Viele Grüße
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